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Römerfest in Xanten

27.06.2009

Junges Mädchen wird nach Blitzeinschlag wiederbelebt

Im Archäologischen Park in Xanten ist während des Römerfestes ein Blitz eingeschlagen.
Bild: sm

Bei einem Römerfest in Xanten hat ein Blitz mehrere Menschen verletzt. Ein Kind wurde wiederbelebt. Mehrere Rettungshubschrauber brachten Verletzte in Krankenhäuser.

Xanten (dpa) - Ein Blitzeinschlag während des beliebten Römerfestes in Xanten bei Duisburg hat am Samstag 13 Besucher verletzt. Vier von ihnen hätten schwerste Verbrennungen erlitten, teilte die Polizei in Wesel mit. Ein 13-jähriges Mädchen konnte durch Rettungskräfte noch am Unglücksort wiederbelebt werden.

Die anderen Opfer hätten Schocks erlitten, sagte ein Polizeisprecher. Rettungswagen und drei Rettungshubschrauber brachten die Verletzten in Krankenhäuser.

Einige Besucher des Römerfestes hatten in einer Allee auf dem Gelände des Archäologischen Parks vor dem Gewitter Schutz unter den Bäumen gesucht. Der Blitz sei zwischen zwei Bäumen im Boden eingeschlagen, sagte der Sprecher. Durch die entstandene elektrische Spannung seien die Menschen in der Nähe verletzt worden. Bei den Opfern handelte es sich laut Polizei um Erwachsene und Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet und aus den Niederlanden. Notfallseelsorger kümmerten sich im Archäologischen Park um Angehörige und Besucher. Mehr als 70 Mitarbeiter von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rettungsdiensten und Polizei waren im Einsatz.

Die Veranstaltung "Schwerter, Brot und Spiele" wurde unverzüglich beendet. Auch die Festivitäten für Sonntag seien abgesagt worden. Bei dem größten Römerfest Europas wollten mehr als 400 Menschen - verkleidet als Soldaten, Gladiatoren, Handwerker und Marketenderinnen - das Leben in einem Legionslager vor 2000 Jahren zeigen. Erwartet wurden am Samstag und Sonntag mehr als 20.000 Besucher

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