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Grünes Gewölbe

15.12.2020

Juwelendiebstahl in Dresden: Polizei fasst weiteren Verdächtigen

Mitte November führten Polizisten einen der ersten drei gefassten Verdächtigen im Fall um den Kunstdiebstahl im Grünen Gewölbe in das Gebäude des Oberlandesgerichts Dresden.
Bild: Robert Michael, dpa (Archiv)

Im Fall des Juwelendiebstahls aus dem Grünen Gewölbe in Dresden wurde nach der spektakulären Razzia vor knapp einem Monat nun ein weiterer Verdächtiger gefasst.

Knapp ein Monat liegen die ersten Verhaftungen im Zusammenhang mit dem spektakulären Juwelendiebstahl in Dresden zurück - nun hat die Polizei einen weiteren gesuchten Verdächtigen gefasst. Am Dienstag will die Dresdner Polizei Angaben dazu machen, wie sie dem 21-Jährigen aus einem bekannten arabischstämmigen Berliner Clan auf die Spur kam. Nun wird noch nach dessen Zwillingsbruder international gefahndet.

Juwelendiebstahl: Polizei nimmt 21-Jährigen in Berlin fest

Der 21-jährige Mann sei in Berlin festgenommen worden, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Dresdner Polizei am Montag. Die Berliner Polizei bestätigte, dass die Festnahme am Montagabend im Bezirk Neukölln durch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) erfolgte. Zuvor hatten die "Bild"-Zeitung und die "B.Z." berichtet. Nach dem Bericht wurde der Mann in einem Mietshaus in der Jahnstraße gefasst. Demnach wollte er sich dort mit einer Bekannten treffen und geriet dadurch in das Visier der Zivilfahnder. 

Am 25. November 2019 hatten mehrere Täter bei einem der spektakulärsten Einbrüche der vergangenen Jahrzehnte aus der berühmten Schatzkammer Grünes Gewölbe in Dresden Juwelen in hohem Wert gestohlen. 

Panne bei Großrazzia: Verdächtige Zwillingen konnten entkommen

Am 17. November verhafteten die Dresdner und die Berliner Polizei bei einer Razzia drei verdächtige Männer im Alter von 23, 23 und 26 Jahren aus der Großfamilie. Sie kamen in Dresden in Untersuchungshaft.

Allerdings kam es bei der Razzia zu Pannen: Obwohl sie schon länger von der Polizei observiert wurden, entkamen die Zwillinge der Polizei in der Nacht. Nach ihnen wurde dann mit Namen und Fotos gefahndet. Allen Verdächtigen wird schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung vorgeworfen. Sie gehören nach Angaben der Ermittler zu dem Berliner Remmo-Clan. Mitglieder der Familie wurden auch für andere große Straftaten wie den Goldmünzen-Diebstahl aus dem Berliner Bode-Museum 2017 verurteilt. (dpa)

Lesen Sie dazu auch: Raub, Mord, spektakuläre Überfälle: Das ist der Berliner Remmo-Clan

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