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USA

12.10.2019

Kalifornien verbietet Rauchen an Stränden und in Naturparks

Kalifornien verbietet das Rauchen an seinen Stränden und in seinen Naturparks.
Bild: Jan-Philipp Strobel, dpa

Der US-Bundesstaat Kalifornien greift durch. Ab sofort ist dort an mehreren Freizeit-Orten das Rauchen untersagt. Was hinter dem Rauchverbot steckt.

Kalifornische Strände und Naturparks werden zur rauchfreien Zone. Der Gouverneur des US-Westküstenstaates unterzeichnete ein entsprechendes Gesetz, das den Konsum von  Zigaretten untersagt. Auch E-Zigaretten und Joints seien davon betroffen, berichtete die Zeitung "Sacramento Bee" am Samstag. Auf Parkplätzen und Zufahrtsstraßen sei das Rauchen aber weiterhin erlaubt.

Die Behörden wollen nun 5600 Warnschilder in den rund 280 staatlichen Parkzonen aufstellen. Rauchsündern droht bei Verstößen eine Strafe in Höhe von 25 Dollar.

"Dieses Gesetz schafft eine sauberere, sicherere und gesündere Umwelt für Menschen und Tiere", sagte der kalifornische Senator Steve Glazer, der den Gesetzentwurf eingebracht hatte. Zigaretten gehörten zu den schlimmsten Verschmutzern der Strände, erklärte der Demokrat. Es sei auch eine Maßnahme zum Brandschutz, den viele Waldbrände seien durch weggeworfene Zigaretten ausgelöst worden.

Kalifornien verbietet Rauchen an Stränden und in Naturparks

Rauchverbot in Kalifornien: Kleinere US-Gemeinden als Vorbild

Frühere Gouverneure, darunter der Demokrat Jerry Brown und der Republikaner Arnold Schwarzenegger, hatten ähnliche Maßnahmen abgelehnt, weil sie persönlichen Rechte zu weit beschneiden würden.

Der Staat folgt nun dem Beispiel kleinerer Kommunen, die schon vor Jahren Rauchverbote verhängt hatten. 2004 wies der Promi-Ort Malibu seine berühmten Surfstrände als rauchfreie Zone aus, die Bezirke Los Angeles und Santa Monica folgten. (dpa)

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