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Kate Millett
07.09.2017

Einflussreiche Theoretikerin: Feministin Kate Millett ist tot

Die einflussreiche Schriftstellerin und Feministin Kate Millett ist in Paris verstorben.
Foto: dpa

Kate Millett, die 1970 mit dem Buch "Sexual Politics" eine wichtige Theoretikerin der zweiten Welle des Feminismus wurde, ist mit 82 Jahren am Mittwoch in Paris gestorben.

Laut ihrer Frau Sophie Keir starb Kate Millett vergangenen Mittwoch an Herzstillstand. Die beiden hatten ihren Wohnsitz in New York und verbrachten jedes Jahr in Paris, um ihre Geburtstage zu feiern. Millett und Keir hatten erst kürzlich geheiratet.

Katherine Murray Millet wurde am 14. September 1934 in St.Paul geboren. 1956 machte sie ihren Abschluss an der University of Minnesota. Nachdem sie kurz an der University of Carolina unterrichtet hatte, verfolgte sie ihre künstlerische Karriere in Japan und New York.

Kate Millett erlangte in der zweiten Welle des Feminismus große Bedeutung

1965 heiratete heiratete sie den japanischen Bildhauer Fumio Yoshimura, doch sie lehnte viele traditionelle Ideen über die Ehe ab und outete sich später in ihrem Leben als homosexuell. Das Paar ließ sich in den 80er Jahren scheiden.

Kate Millett war Mitte 30 und eine unbekannte Bildhauerin, als ihre Doktorarbeit "Sexual Politics" 1970 von Doubleday veröffentlicht wurde. Ihre Hauptthese war, dass die Beziehung zwischen den Geschlechtern politisch sei. Ihre Definition von Politik beinhaltet Verhältnisse, in denen eine Personengruppe von einer anderen kontrolliert wird.

Ihrer Ansicht nach sind auf das Geschlecht bezogene Herrschaftsverhältnisse ein allgegenwärtiger, wenn auch manchmal unsichtbarer, Teil unserer Gesellschaft. Sie stellen die grundlegende Ideologie dar, auf der unser Konzept von Macht aufbaut. Ihr Buch war zentral für die Bewegung, die als zweite Welle des Feminismus bekannt wurde.

Feministin Kate Millett war Zeit ihres Lebens sehr schüchtern

Obwohl sie durch die Bewegung großes Ansehen und Berühmtheit erlangte, fühlte sie sich nie wohl in ihrer Rolle als Figur des öffentlichen Lebens. Sie war Zeit ihres Lebens außerordentlich schüchtern. Trotzdem schaffte sie es laut der bekannten Feministin Eleanor Pam, Generationen von Mädchen und Frauen durch ihre Worte zu inspirieren.AZ/la

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