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Kampf gegen Falschnachrichten

16.09.2020

Kim Kardashian geht in Instagram-Streik

Kim Kardashian sagt Falschnachrichten den Kampf an.
Bild: Willy Sanjuan/Invision/AP/dpa

Unter dem Hashtag "#StopHateForProfit" kündigt Kim Kardashian an, ihre Konten am Mittwoch "einfrieren" zu wollen. Und sie ruft ihre Follower dazu auf, es ihr gleich zu tun.

US-Reality-TV-Star Kim Kardashian will wegen Falschinformationen in Sozialen Medien in einen Facebook- und Instagram-Streik treten.

"Ich finde es toll, dass ich über Instagram und Facebook direkt mit Euch in Kontakt treten kann, aber ich kann nicht zusehen, wie diese Plattformen weiterhin die Verbreitung von Hass, Propaganda und Fehlinformationen ermöglichen - geschaffen von Gruppen, die spalten und Amerika auseinandertreiben wollen", schrieb Kardashian ihren 188 Millionen Instagram-Abonnenten. Falsche Informationen in Sozialen Medien hätten einen großen Einfluss auf die US-Wahlen und untergrüben die Demokratie. Deshalb kündigte die 39-Jährige an, unter dem Hashtag "#StopHateForProfit" (Stoppt Hass für Profit) ihre Konten am Mittwoch "einfrieren" zu wollen.

Seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten 2016 wird in den Vereinigten Staaten hitzig über das Thema Wahlbeeinflussung gesprochen. Immer wieder verbreiten sich dabei falsche Geschichten viral, die Politikern oder Gruppen schaden sollen und damit die US-Gesellschaft weiter spalten könnten. Besonders Facebook, zu dem auch die Plattform Instagram gehört, steht dabei unter Druck und hat Schritte angekündigt, um der Beeinflussung von Wählern vor der Präsidentschaftswahl Anfang November entgegenzuwirken.

Kim Kardashian geht in Instagram-Streik

© dpa-infocom, dpa:200915-99-578438/5 (dpa)

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