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Tragödie an der Haltestelle

16.01.2020

Kind gerät in Braunschweig unter Straßenbahn und stirbt

Rund 20 Kinder standen nach dem Unfall unter Schock und wurden von Sanitätern betreut.
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Rund 20 Kinder standen nach dem Unfall unter Schock und wurden von Sanitätern betreut.
Bild: Julian Stratenschulte/dpa

In Braunschweig gerät ein Schüler an einer Haltestelle unter eine einfahrende Straßenbahn. Mitschüler und Passanten werden Augenzeugen des tödlichen Unfalls.

An einer Haltestelle in Braunschweig ist ein elfjähriger Junge von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt worden.

Nach ersten Erkenntnissen lief der Schüler in einer Gruppe, kam ins Straucheln und geriet dann unter die langsam einfahrende Bahn, wie ein Polizeisprecher am Abend sagte. Zur Bergung des toten Jungen musste ein Kran der Feuerwehr die Stadtbahn anheben.

Zahlreiche Mitschüler wurden Augenzeugen des Unfalls an einer stark befahrenen Kreuzung, die anschließend weiträumig abgesperrt wurde. Nach Angaben des Einsatzleiters vor Ort standen mehrere Kinder unter Schock, vier Schüler wurden in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Straßenbahnfahrer wurde seelsorgerisch betreut.

Die genauen Umstände des Unfalls waren zunächst unklar. Möglicherweise seien die Grundschüler auf dem Weg zu einem nahe gelegenen Schwimmbad gewesen oder von dort gekommen. (dpa)

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