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Kino-Kritik
21.07.2016

Star Trek Beyond: Eine Enterprise-TV-Folge auf Kokain

Star Trek Beyond bringt die Enterprise-Crew zurück ins Kino.
Foto: Paramount

Star Trek Beyond schickt die Enterprise-Crew auf Mission zum Planeten Altamid. Wieso der vielleicht spektakulärste Teil der Reihe gleichzeitig auch enttäuscht.

Als Regisseur J.J.Abrams 2009 das Ruder der U.S.S. Enterprise übernahm, gelang ihm das Kunststück, die eingeschworenen Fans mit Vertrautem zu bedienen und gleichzeitig mit den Werkzeugen des modernen High-Tech-Kinos in neue Publikumsgalaxien vorzustoßen. Trotz des Erfolges verabschiedete sich Abrams nach zwei Folgen als Regisseur und wechselte ins Star-Wars-Lager, um das Erwachen der Macht zu orchestrieren. Nun klettert Justin Lin an Bord des legendären Raumschiffes, der als Regisseur für die letzten drei „Fast & Furious“-Folgen verantwortlich zeichnet.

Vor diesem Hintergrund überrascht die fast schon meditative Ruhe, mit der „Star Trek Beyond“ in den Kinosaal einschwebt. 966 Tage sind James T. Kirk (Chris Pine) und seine Crew in den unendlichen Weiten des Weltraums unterwegs und der diplomatische Entdeckeralltag ist zur langweiligen Routine geworden. „Es ist schwer, sich geerdet zu fühlen, wenn sogar die Anziehungskraft künstlich ist“ sinniert der Kapitän aus dem Off. Damit sich Kirk nicht aus dem aktiven Flottendienst zurückzieht, verschreibt ihm Regisseur Lin eine rigide Action-Therapie. Einem Hilferuf folgend begeben sich Kirk & Co zum Planeten Altamid, wo tausende Miniatur-Raumschiffe im Kamikaze-Modus über die Enterprise herfällt. Nach der ewig langen Zerstörungsorgie kracht das ikonische Gefährt in Einzelteilen zu Boden und die Crew landet in Rettungskapseln verstreut auf dem feindlichen Planeten.

Star Trek Beyond ist der vielleicht spektakulärste Star-Trek-Film

Hier regiert Krall (unter der Reptilienmaske soll sich Idris Elba befinden) – ein Bösewicht mit einer zerstörerischen Superwaffe, wie er schon in vielen Drehbüchern stand. Auch wenn die Arbeitsbedingungen für eine Weltenrettung kaum schlechter sein könnten, lautet die Parole der Enterprisler wie immer: „Finde Hoffnung im Unmöglichen.“ So wird kräftig geschraubt, rebootet, teleportiert und ein tollkühner Plan zur Rettung von Crew und Zivilisation ausgeheckt. „Star Trek Beyond“ fühlt sich ein wenig an wie eine Enterprise-TV-Folge auf Kokain.

Das Handlungsgerüst von Zerstörung, Wiederaufbau und Bekämpfung des Bösewichtes ist von wenig betörender Schlichtheit und wird durch überdosierte Action-Orgien kräftig hochfrisiert. Von der Vielschichtigkeit und den Seelenerkundungen des Vorgängers „Into Darkness“ ist „Beyond“ weit entfernt. „Beyond“ ist vielleicht der lauteste und spektakulärste Star-Trek-Film, aber ihm fehlt es entschieden an emotionaler Tiefe und humoristischer Freude an den Charakteren.

Wertung: 3/5

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