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Pressestimmen

16.11.2020

Kritik zum Dresden-Tatort gestern: "Herausragender Grusel-Krimi"

Talia (Hannah Schiller) weicht vor einer Geisterhand zurück: Szene aus dem Dresden-Tatort "Parasomnia", der gestern im Ersten lief.
Bild: Daniela Incoronato, MDR/MadeFor

Mystery und Grusel im Sonntagabendkrimi - funktioniert das? Definitiv! Der Dresden-Tatort gestern überzeugte fast alle Kritiker. Die Pressestimmen zu "Parasomnia".

Die Dresdner Ermittler haben schon Einiges gesehen, auch mit Psychopathen hatten sie schon zu tun. Im Tatort gestern packte selbst Karin Gorniak (Karin Hanczewski), Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) und Peter Michael Schnabel (Martin Brambach) das Gruseln.

Dabei ist "Parasomnia" mehr Psychodrama statt klassischer Krimi mit Gruselfaktor - dafür gibt es in den Pressestimmen auch viel Lob. Im Zentrum steht die 14-jährige Talia. Das Mädchen hat seit dem Unfalltod der Mutter acht Jahre zuvor einen psychologischen Selbstschutz entwickelt. "Sie macht aus etwas Schrecklichem etwas, das sie verkraften kann", erklärt Gorniak Schnabel, der am Tatort auf Talias Mund starrt in der Erwartung einer schnellen Aufklärung. Die aber ist nicht in Sicht, denn Talia will sich partout nicht erinnern. Das neue traumatische Erlebnis - sie hat den Mörder überrascht - verstärkt ihre Parasomnie, eine Art Schlafstörung mit Nachtangst und Schlafwandeln. Sie wird von Untoten verfolgt.

Kritik zum Dresden-Tatort gestern: "Mehr Psychodrama als Horrorfilm"

"Parasomnia" ist trotz einiger Längen unterhaltsam, weil mit einem alten Kriminalfall eine zweite Ebene eingezogen wird. Außerdem spielt Hannah Schiller aus Bonn die 16-jährige Talia wirklich beeindruckend. RP Online

Der Tatort aus Dresden wirkt motiviert, der ARD fehlt am Ende aber die Zeit für die Geschichte. Frankfurter Rundschau

Auch wenn er mit diversen, teilweise vorhersehbaren Schreckmomenten aus der Schublade von "The Sixth Sense" und ähnlichen Klassikern um die Ecke kommt, ist dieser "Tatort" mehr Psychodrama als Horrorfilm. Das ist gut, denn vor allem wenn er am leisesten ist und statt der Geister die Menschen agieren, gelingen die stärksten Szenen. Neue Zürcher Zeitung

Karin Gorniak (Karin Hanczewski) beobachtet Talia (Hannah Schiller), die sich mit ihrer Taschenlampe dem Tatort nähert.
Bild: Daniela Incoronato, MDR/MadeFor

Bewertung: "Parasomnia" ist ein großartiger Transgenre-Tatort

Dieser Tatort erzählt eine Geistergeschichte aus einem Gruselhaus. Wer Kindheitsängste hatte, fühlt sich verstanden. Süddeutsche Zeitung

Eine gruselige Herbstballade zwischen "Haus der Krokodile" und "The Sixth Sense". ntv

"Parasomnia" ist ein großartiger Transgenre-Tatort. Braucht aber einen ziemlich lichtstarken Fernseher. Welt

 

Tatort Kritik: "Seelen-Porträt mit ausgeprägtem Gruselfaktor"

Schaurig-schön: Der herausragende Tatort aus Dresden ist ein Seelen-Porträt mit ausgeprägtem Gruselfaktor. Tagesspiegel

In dem herausragend guten und gruseligen Krimi „Parasomnia“ aus Dresden wandelt ein Mädchen zwischen Traum und Wirklichkeit. Regisseur Sebastian Marka spielt auf höchstem Niveau mit den Mitteln des Horrorkinos. RedaktionsNetzwerk Deutschland

Der Tatort lockt Sonntag für Sonntag Millionen vor den Fernseher. Aber wer ermittelt eigentlich wo? Diese  Kommissare bzw. Teams sind derzeit im TV-Einsatz.
23 Bilder
Tatort-Kommissare: Wer ermittelt wo?
Bild: Martin Menke, WDR/Bavaria Fiction GmbH

Kritik und Pressestimmen zu den letzten Tatort-Folgen am Sonntag

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