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Pressestimmen

25.01.2021

Kritik zum Hamburg-Tatort gestern: "Meisterhaft"

Hatten in frühreren Zeiten eine Romanze: Falke (Wotan Wilke Möhring) und Imke (Franziska Hartmann). Szene aus dem Hamburg-Tatort "Tödliche Flut".
Foto: Christine Schroeder, NDR

Der Hamburg-Tatort gestern lieferte eine herausragend komponierte Stimmung. Dabei überzeugte vor allem ein Charakter. Die Tatort Kritik zu "Tödliche Flut".

Nachdem Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) und Julia Grosz (Franziska Weisz) zuletzt auf der Reeperbahn im Rotlicht-Millieu ermittelt hatten, zog es das Hamburger Duo im Tatort gestern auf die Insel. Genauer gesagt auf die niedersächsische Nordseeinsel Norderney.

Dort trafen die beiden Bundespolizisten auf die außergewöhnliche Imke Leopold (Franziska Hartmann), Ex-Liebschaft von Falke, die im Zentrum dieses dichten Krimis stand. Die investigative Journalistin fürchtete, dass sie auf der ostfriesischen Insel der Immobilien-Mafia auf die Spur gekommen sei und nun ihr Leben auf dem Spiel stehe. Die Hamburger Ermittler ließen sich dabei mächtig einwickeln.

Das Ergebnis war ein exzentrischer, beklemmender Tatort mit starken Schauspielern, der die Kritiker fast allesamt begeisterte. Die Pressestimmen zu "Tödliche Flut".

Kritik zum Hamburg-Tatort gestern: "Muss man sehen"

Den neuen Nord-Tatort mit Franziska Weisz und Wotan Wilke Möhring muss man sehen. Wegen der Bilder. Und wegen einer Frau. Welt

Düster und großartig. Süddeutsche Zeitung

Korruption, Liebe, Eifersucht: Klingt nach einer ziemlich erwartbaren Krimi-Kost mit den üblichen Zutaten. Mit der Hauptdarstellerin Franziska Hartmann und der von der NDR-Radiophilharmonie eingespielten Filmmusik hat diese Tatort-Folge allerdings auch Herausragendes zu bieten. Der Tagesspiegel

Imke beschuldigt Stadtrat Lohmannn (Jonas Hien). Julia Grosz (Franziska Weisz) und Falke ermitteln.
Foto: Christine Schroeder, NDR

Bewertung: "Was für ein morbider, schöner Tatort!"

Ein stimmungsvoll-naturalistischer Slow-Burner mit grandioser Musik und tollen Schauspielerinnen und Schauspielern. ntv

Zusammen mit der spätherbstlichen Kulisse von Norderney entsteht ein andauerndes, meisterhaftes Zusammenspiel von Akustik und Bildgewalt, das über die Wahrheitssuche der Kommissare hinaus stimuliert. Neue Zürcher Zeitung

Was für ein morbider, schöner Tatort! SHZ

 

Tatort-Kritik: "Optisch wirkungsvoller Inselschocker"

Ein bemühter Hamburg-Norderney-Tatort. Frankfurter Rundschau

Obwohl dieser Tatort psychologisch streckenweise grob gesponnen ist – ein optisch wirkungsvoller Inselschocker. Der Spiegel

So viel Emotion war selten. Stern

Der Tatort lockt Sonntag für Sonntag Millionen vor den Fernseher. Aber wer ermittelt eigentlich wo? Diese  Kommissare bzw. Teams sind derzeit im TV-Einsatz.
23 Bilder
Tatort-Kommissare: Wer ermittelt wo?
Foto: Benoit Linder, SWR

Kritik und Pressestimmen zu den letzten Tatort-Folgen am Sonntag

Lesen Sie auch: Morden im Norden beim Tatort am Sonntag: Lohnt sich der Fall?

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25.01.2021

Ich bin einfach sprachlos. Sind die Medien intelligenter als der normale Zuschauer? Oder anders gesagt: Ist der Zuschauer zu blöd, um Großartiges zu erkennen? Fangen wir beim einfachen Handwerk an. Der Ton war über weite Strecken absolut unverständlich. Die grandiose Musik nahm zu viel Raum ein und erhöhte die Unverständlichkeit der Dialoge. Die Schauspieler müssen wohl Laien gewesen sein. Denn ein Profi kann so undeutlich nicht sprechen. Im Wesentlichen bestand der Film aus der Selbstdarstellung einer durchgeknallten Frau gepaart mit ein paar Landschaftsaufnahmen. Die Bundespolizei ermittelt und bezieht die Wahnsinnige dann noch komplett in die Ermittlungen ein. Irgendwann steht der Protagonist bis zur Hüfte im Wasser und stellt fast, dass die Flut kommt. Ein bisschen Realitätssinn sollte doch schon sein. Knapp 50 % der Befragten fanden den Krimi (sehr) schlecht. Die Facebook-Kommentare während der Sendung waren desaströs. Haben die schlauen Kritiker vielleicht einen anderen Film speziell für die Medien gesehen? Anders kann ich mir diese Fehleinschätzungen nicht erklären.

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25.01.2021

" Der Ton war über weite Strecken absolut unverständlich."
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Bin ich froh, dass ich nicht der Einzige bin dem es so geht. Gerade bei den Tatorten sind die Dialoge dermaßen unverständlich...................Diese Medienanstalten bekommen 6500 Millionen € pro Jahr und können nicht mal eine gescheite Tonspur machen?

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