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"Richtung 2000"

25.02.2015

Kurioses Video: Wie man sich 1972 die Zukunft vorstellte

Ein Flachbildfernseher und jede Menge Zeit, um sich aufs Sofa zu legen: So stellte man sich 1972 die Zukunft vor.
Bild: Screenshot AZ/Youtube/ZDF

Ein Video von 1972 zeigt, wie sich Forscher das Leben in der Zukunft vorgestellt haben. Bezogen auf 2015 lagen sie verblüffend oft richtig. Unterhaltsam ist das Video allemal.

Schon beim ersten Satz wird klar: Da hat sich jemand die Zukunft schöngeredet. "Auch im Jahre 2000 müssen Menschen morgens aufstehen, denn immerhin arbeiten die meisten noch 25 Stunden die Woche", erklärt der Moderator. Denkste. Der Kaffee kocht sich nicht automatisch und Umweltverschmutzung gibt es leider immer noch.

In verblüffend vielen Punkten lagen die Visionäre jedoch gar nicht so weit daneben, vor allem, wenn man das Video auf die Gegenwart bezieht. Beispielsweise mit dem "Fernseh-Telefon", das zum Abbau persönlicher Kontakte führt, oder dem Elektroauto.

Das tragbare Schaltpult von Herr B. könnte man durchaus als Tablet durchgehen lassen, und das gab es selbst im Jahr 2000 noch nicht. Genauso wenig wie den Flatscreen, der bei Herr B. an der Wand hängt. Auch die Lebensmittellieferung nach Hause ist heutzutage beliebt, wenn auch nicht per Teleshopping.

Und sonst? Die Zeitung kommt nicht aus dem Drucker, die Landwirtschaft arbeitet nicht ohne Schädlingsbekämpfungsmittel. Und der Transrapid ist auch gescheitert. (hubc)

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