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USA

21.05.2015

Leck in Pipeline verursacht 14 Kilometer langen Ölteppich im Pazifik

Nach der Panne an einer Öl-Pipeline im US-Bundesstaat Kalifornien ist die Ölpest vor der Küste von Santa Barbara schlimmer als zunächst angenommen.
Bild: Michael Nelson, dpa

Ein Leck in einer Pipeline hat vor der Küste Kaliforniens eine Ölpest verursacht. Ein 14 Kilometer langer Ölteppich verschmutzt jetzt Meer und Küste.

Der Ölteppich auf dem Pazifik erstrecke sich über 14 Kilometer, teilte die Sprecherin der Küstenwache, Jennifer Williams,mit. Neuesten Behördenschätzungen zufolge liefen aus der Pipeline 400.000 Liter Öl aus, 80.000 davon seien ins Meer gelangt.

Das Leck an der etwa 60 Zentimeter dicken Leitung des Unternehmens Plains All American Pipeline war am Dienstag entdeckt worden Warum es zu dem Leck kam, ist noch unklar.

Menschen versuchen, den ölverschmutzten Strand zu säubern.
Bild: Michael Nelson, dpa

Mittlerweile ströme kein Öl mehr aus, teilte das Unternehmen mit. Zugleich äußerte der Pipeline-Betreiber sein Bedauern über den Vorfall und sicherte zu, sein "Möglichstes zu tun, um die Folgen für die Umwelt zu begrenzen".

Am Strand Refugio Beach versuchten Einsatzkräfte, den Strand mit Rechen von dem Öl zu befreien. Ein Unternehmen zum Kampf gegen Ölverschmutzungen machte sich an die Aufräumarbeiten. Auch Teams des Ölriesen Exxon sowie Retter der Feuerwehr waren im Einsatz.

"Es ist schrecklich", sagte ein Anwohner aus Santa Monica der "Los Angeles Times". Er habe Seelöwen gesehen, die in dem Schlick schwammen. Die Pipeline wurde der Zeitung zufolge 1991 gebaut und soll täglich rund 150 000 Barrel befördern.  (AZ, dpa, afp)

Am Strand Refugio Beach versuchten Einsatzkräfte, den Strand mit Rechen von dem Öl zu befreien.
Bild: Michael Nelson, dpa
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