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Lindenstraße
17.08.2017

Es wird sehr dramatisch in der nächsten „Lindenstraße“

Lindenstraße à la Tatort: Momo (Moritz Zielke, links) verschleppt den Bösewicht Robert (Martin Armknecht) in ein dunkles Verlies am Rande der Stadt.

Nach fünfwöchiger Sommerpause ist die Dauerserie Lindenstraße wieder zu sehen – mit einer ganz besonderen Episode.

Fünf Wochen waren Mutter Beimer und Co. in der Sommerpause, jetzt kommt die Lindenstraße mit einer ganz besonderen Ausgabe zurück ins Fernsehen. Am kommenden Sonntag ist zur gewohnten Zeit um 18.50 Uhr die neue Folge des Serien-Dauerbrenners zu sehen.

Momo entführt Engel

Und die Episode mit dem Titel „Engelchen flieg“ hat es in sich: Der Konflikt zwischen Sympathieträger Momo Sperling (Moritz Zielke) und Erzbösewicht Robert Engel (Martin Armknecht) spitzt sich dramatisch zu. Dabei geht es fast zu wie einem „Tatort“. Momo Sperling, der Familienvater mit den Dreadlocks, hat den hinterhältigen Robert Engel entführt und bringt ihn zu einem verlassenen Bunker im Wald, wo er den Fiesling kurzerhand festkettet. Der Sympathieträger will Bösewicht Engel erst wieder freilassen, wenn der die Wahrheit über die angebliche Vergewaltigung ans Licht bringt, die Momo vorgeworfen wird...

Das Besondere an der Spezialausgabe: Es geht nicht wie gewohnt um drei verschiedene Handlungsstränge, die parallel abgearbeitet werden, sondern im Wesentlichen nur um den Kampf Sperling gegen Engel, der sich zum größten Teil nicht in der üblichen „Lindenstraßen“-Kulisse, sondern in einem verlassenen Bunker tief im Wald abspielt. Außerdem werden in der Folge die Ereignisse der vergangenen Wochen, in denen die Fans auf die Serie verzichten mussten, rekapituliert, damit alle wieder auf Ballhöhe sind und die „Lindenstraße“-Saga weitergehen kann. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass alle zufrieden sein werden“, sagt WDR-Sprecherin Kathrin Hof.

Ob es mit dem 1985 gestarteten und unter Quotenschwund leidenden TV-Dauerbrenner wirklich weitergeht, war in den vergangenen Wochen Gegenstand von Spekulationen. Nachdem der WDR und die Produktionsfirma von Hans W. Geißendörfer bekanntgegeben hatten, dass die Lindenstraße erstmals in ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte in die Sommerpause geht und für volle fünf Wochen vom Bildschirm verschwindet, befürchteten in den sozialen Netzwerken viele Fans das baldige Aus ihrer Lieblingssendung.

Von einer Einstellung der Serie könne derzeit aber keine Rede sein, beschwichtigt der WDR die Zuschauer und betont, dass an der Weiterentwicklung der Erzählweise gearbeitet wird. Das ist auch bitter nötig, denn die Einschaltquoten gehen seit Jahren zurück und liegen derzeit bei rund 2,3 Millionen Zuschauern.

Der aktuelle Vertrag zwischen Sender und Produktionsfirma läuft zwar noch bis 2019. Wie es danach mit der Serie weitergeht, steht aber bislang in den Sternen.

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