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London
21.05.2015

Juwelenraub: Neunter Verdächtiger kam gegen Kaution frei

Beim Juwelendiebstahl in London wurden acht Verdächtige festgenommen. Der Neunte kam auf Kaution frei.
Foto: Ho/dpa

Mittlerweile laufen acht Ermittlungsverfahren im Fall des Juwelenraubs in London. Am Freitag müssen die Verdächtigen vor einem Londoner Gericht erscheinen.

Gegen acht Verdächtige hat die Londoner Polizei mittlerweile Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Diamantenviertel kam es zu einem Juwelenraub. Der neunte Verdächtige sei gegen Kaution freigekommen, so die Polizei. Die Verdächtigen lagen im Durchschnittsalter von 61 Jahren. Die mutmaßlichen Täter seien zwischen 46 und 76 Jahre alt. Scotland Yard gab an, dass es sich um "Einbrecher der alten Schule" handele.

Großeinsatz von Scotland Yard: Wertgegenstände beschlagnahmt

Am vergangenen Dienstag hatte Scotland Yard mit mehr als 200 Beamten zwölf Orte in London durchsucht. Es wurden mehrere Säcke mit Wertgegenständen beschlagnahmt. "Die Beamten sind überzeugt, dass es sich um die bei dem Einbruch gestohlenen Dinge handelt", erklärte die Scotland Yard nach dem Großeinsatz.

"Ich war ziemlich schockiert von der ganzen Sache und ich war ziemlich skeptisch hinsichtlich der Sicherstellung irgendwelcher Besitztümer", sagte der Vorsitzende der Londoner Diamantenbörse, Harry Levy, gegenüber dem Sender BBC Radio 4. Nun sei er aber "erfreut", dass offenbar große Teile der Beute beschlagnahmt worden seien. Damit gebe es für die Bestohlenen "Licht am Ende des Tunnels".

Die Einbrecher trugen Kleidung der Gasversorgung und Baustellenhelme

Am Freitag müssen die acht Verdächtigen vor einem Londoner Gericht erscheinen. Sie sollen rund um die Ostertage in einer Depotfirma des Londoner Diamantenviertels zugeschlagen und dabei Diamanten und Schmuck sowie Bargeld im Gesamtwert von Dutzenden Millionen Pfund erbeutet haben.

Am frühen Morgen des Karfreitag hatten die Diebe sich über einen Aufzugschacht bis zum Tresorraum des Diamantendepots in Hatton Garden abgeseilt. Mit einem Spezialbohrer verschafften sie sich Zugang durch die 50 Zentimeter dicke Betonwand. Bei dem Raub räumten sie 72 Schließfächer aus.

Der Einbruch wurde erst nach Ostern entdeckt. Die Bilder von Überwachungskameras zeigen, wie seelenruhig die Tat verübt wurde. Die Einbrecher trugen Kleidung wie Mitarbeiter der Gasversorgung und Baustellenhelme. AZ/afp

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