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RTL
26.08.2021

Das Supertalent 2021: Der verhinderte Juror Lukas Podolski im Porträt

Lukas Podolski sollte Jury-Mitglied bei "Das Supertalent" sein, doch ist vorerst nicht zu sehen. Im Porträt lernen Sie den 36-Jährigen näher kennen.
Foto: Bernd Thissen, dpa

Bei "Das Supertalent" wird die Jury neu besetzt. Das erste Mitglied hätte eigentlich Ex-Nationalspieler Lukas Podolski sein sollen. Doch nun gibt es eine Planänderung.

Eigentlich sollte Lukas Podolski in der "Supertalent"-Jury von Staffel 15 sitzen. Der ehemalige Nationalspieler freute sich auf die Zusammenarbeit mit RTL, wurde allerdings nun enttäuscht: Da er positiv auf Covid 19 getestet wurde, muss er in Quarantäne und kann somit nicht bei den Castings dabei sein.

"Was weh tut, ist, dass ich heute nicht da sein kann in meiner Halle und heute beim 'Supertalent', weil ich mich sehr sehr darauf gefreut habe. Ich hatte sehr, sehr viel Spaß und das fällt jetzt erst mal weg. Das ist erst mal bitter, aber das Leben geht weiter", sagte Podolski in einem Interview.

Juror bei "Das Supertalent" 2021: Lukas Podolski im Porträt

Lukas Podolski wurde am 4. Juni 1985 in in Gliwice in Polen geboren und kam mit seiner Familie 1987 nach Deutschland, als seine Eltern sich in Bergheim bei Köln niederließen. Sein Vater Waldemar Podolski war in Polen bereits einige Zeit als Profi-Fußballer tätig und auch seine Mutter war als Handballspielerin in der polnischen Nationalmannschaft erfolgreich. Das sportliche Können scheint Lukas Podolski also in die Wiege gelegt worden zu sein und er begann seine Karriere im zarten Alter von sechs Jahren bei Jugend 07 Bergheim, bevor er 1995 zur D-Jugend des 1. FC Köln wechselte.

Mit 18 spielte Podolski schließlich in der A-Junioren-Bundesliga und unterschrieb 2003 auch seinen ersten Profi-Vertrag bei dem Verein, nachdem er von Marcel Koller, dem damaligen Trainer des 1. FC Köln, zum Training der Profis eingeladen worden war. Podolski war als Torjäger innerhalb der Mannschaft sehr erfolgreich und erzielte in seiner Debütsaison in 19 Spielen zehn Tore, konnte Köln aber nicht vor dem Abstieg bewahren. Bereits ein Jahr später gelang es den Kölnern jedoch, geführt von Podolski als Torschützenkönig der 2. Liga, direkt wieder in die Bundesliga aufzusteigen.

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Nach dem erneuten Abstieg Kölns in die 2. Liga wechselte Podolski zum FC Bayern München, wo er es jedoch nie über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus schaffte. Dennoch wurde er mit seinem neuen Verein deutscher Meister und DFB-Pokalsieger. Während seiner Zeit beim Rekordmeister avancierte Podolski auch schnell zu einem wichtigen Schlüsselspieler innerhalb der deutschen Nationalmannschaft. Als Deutschland 2014 den Weltmeistertitel in Brasilien holte, gehörte Podolski zwar nicht mehr zum Kern des deutschen Teams, kann aber auf einen zweiten Platz bei der EM 2008 und zwei Drittplatzierungen bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 und damit auf eine erfolgreiche Karriere als Nationalspieler zurückblicken.

Nach seiner Zeit bei Bayern München kehrte Podolski 2009 zum 1. FC Köln zurück und konnte dort zunächst nicht die Erwartungen des Vereins erfüllen, der eine enorme Ablösesumme für ihn gezahlt hatte. In der Saison 2011/12 schaffte er es jedoch mit 18 Toren noch einmal an alte Erfolge anzuknüpfen und wurde zum Liebling der Fans. Nach einem weiteren Abstieg in die zweite Liga nahm Podolski jedoch endgültig Abschied von seinem Heimatverein und wechselte zum FC Arsenal in die Premiere League, wo er mit seinem neuen Club den Supercup gewann.

Zuletzt spielte Podolski in der ersten türkischen Liga bei Antalyaspor, sein Vertrag lief jedoch im Juni 2021 aus. Ob er weiterhin als Profi-Fußballer tätig sein wird oder sich nun auf eine Karriere beim Fernsehen konzentriert, hat er bisher nicht bekannt gegeben. (AZ)

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