Newsticker
Bald vier Impfstoffe in Europa? Am 11. März wird über Johnson-Impfstoff entschieden
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Lungenärzte: Stickoxide sind Zeichen für schlechte Luft

Umfrage

26.01.2019

Lungenärzte: Stickoxide sind Zeichen für schlechte Luft

Autos fahren an der Luftmessstation am Neckartor vorbei.
Bild: Bernd Weissbrod/Illustration (dpa)

Laut Onlineumfrage des Lungenärzte-Verbandes BdP sehen mehr als drei Viertel der antwortenden Mitglieder in Stickoxiden einen Marker für schlechte Luft, der stellvertretend auch für die übrigen, oft wesentlich gefährlicheren Schadstoffe stehe.

Ein Großteil der Befragten sei der Ansicht, dass eine Diskussion über die Methodik von Studien nicht zu einer Bagatellisierung der Auswirkungen von Luftverschmutzung führen dürfe, teilte der Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner mit. Vielmehr müsse die umstrittene Beweislage zu verbesserten Beweisen führen.

Jeder müsse ein Recht auf möglichst schadstoffarme Luft haben - schließlich sei ein freiwilliger Verzicht anders als etwa bei Zigaretten nicht möglich, hieß es vom BdP. "Verstörend ist es, wenn Ärzte nicht eindeutig für saubere Luft für Patienten und Gesunde eintreten."

Eine Gruppe von Lungenspezialisten um Dieter Köhler, den ehemaligen Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), hatte am Mittwoch in einer Stellungnahme den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide bezweifelt. Sie sähen keine wissenschaftliche Begründung, die die geltenden Werte rechtfertigen würden. Die Grenzwerte sind Grundlage für Dieselfahrverbote in einigen deutschen Städten.

Die Position der Gruppe stehe in wesentlichen Teilen in deutlichem Widerspruch zu den von pneumologischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden publizierten Stellungnahmen zur Relevanz von Luftschadstoffen für die Gesundheit, hieß es vom BdP weiter. Die Einwände der 106 Pneumologen - aus einer Befragung von über 4000 Mitgliedern der DGP - repräsentierten keineswegs die Meinung der Mehrheit der deutschen Lungenärzte. (dpa)

BdP

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

26.01.2019

Unglaubwürdige Lungenfachärzte erweisen den Gesundheit einen Bärendienst!
Der SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach ist einer der wenigen Besonnen in der aktuellen, von selbsternannten und echten Experten aufgeführten, und von bestimmten Fake-News-Medien befeuerten Grenzwert-Diskussions-Hysterie, an der nur Unwissende Freude haben.
Da wird die aktuelle, durch keinerlei Studie oder neue wissenschaftlichen Erkenntnisse untermauerte Meinung von 3% der in der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) versammelten Fachärzte zur absoluten Wahrheit hochgejubelt, während diese DGP gerade Ende 2018 erst erklärt hatte: „Studien zeigen, dass Feinstaubbelastung durch Landwirtschaft, Industrie und Verkehr gesundheitsschädlich ist“.
Der Die DGP und ihr Präsident haben zu der veröffentlichten Meinung der rd. 100 Fachärzte folgende Erklärung herausgegeben:
"Eine Bagatellisierung der Auswirkungen von Luftschadstoffen gefährdet die Bemühungen, Risiken und Gefahren von Luftverschmutzung zu minimieren!"

Und jetzt wird ruchbar, dass die Erklärung der 3% der Fachärzte auch ehemalige Mitarbeiter aus der Automobilindustrie mit verfasst haben! Das Ganze stinkt zum Himmel! Wie so Vieles aus der Automobilindustrie und der mit ihr in enger Kumpanei verbandelten Politik!
Da erinnert man sich doch plötzlich auch wieder, dass nicht wenige Ärzte der (Pharma-)Industrie immer mal wieder gerne zu Diensten waren!

Permalink
Das könnte Sie auch interessieren