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Malaysia

21.05.2015

Malaysia rettet nun Flüchtlinge aus dem Meer

Ein muslimischer Rohingya repariert ein Fischerboot: Tausende Flüchtlinge sind mit solchen Booten auf dem Meer und suchen Zuflucht.
Bild: Nyunt Win/dpa

Seit Monaten treiben Tausende Flüchtlinge auf dem Meer. Malaysia möchte sich jetzt aktiv auf die Suche nach den überfüllten Fischerbooten gehen, um zu helfen.

Es werden tausende Flüchtlinge auf überfüllten Fischerbooten im Meer vermutet. Malaysia möchte sich jetzt aktiv um diese kümmern. "Wir sind angewiesen, nach Flüchtlingsbooten Ausschau zu halten, den Menschen Hilfe anzubieten und sie an Land zu bringen", sagte ein hoher Vertreter der Marine am heutigen Donnerstag. "Bislang haben unsere Schiffe nach meinen Informationen aber noch keine Boote gesichtet."

Rohingya-Flüchtlinge treiben seit Monaten auf dem Meer

Es handelt sich dabei überwiegend um muslimische Rohingya aus Myanmar. Sie sind auf der Flucht vor Verfolgung aus ihrer Heimat. Von den Nachbarländern abgewiesen, treiben sie vermutlich schon Monate auf dem Meer. In den vergangenen zwei Wochen retteten Fischer rund 2.000 Menschen. Sie sind in Malaysia und Indonesien in Auffanglagern. 

Run 7.000 Menschen wollen Malaysia und Indonesien vorübergehend aufnehmen. Allerdings nur unter der Bedingung, dass die internationale Gemeinschaft für sie innerhalb eines Jahres eine neue Heimat findet. Myanmar will die Flüchtlinge nicht akzeptieren. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um illegale Migranten aus dem Nachbarland Bangladesch handelt. Dabei sind die Vorfahren der Rohingya teils schon seit 150 Jahren in dem heutigen Myanmar ansässig. AZ/dpa

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