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Bei hohen Zahlen: Söder fordert eine bundesweite Maskenpflicht
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Gesundheit

16.03.2015

Mehr als 1000 Menschen bundesweit an Masern erkrankt

Knapp zwei Drittel der Masern-Fälle gehen auf Berlin zurück.
Bild: Arne Dedert/Archiv (dpa)

Die Masern greifen in Deutschland weiter um sich. Die Zahl der gemeldeten Fälle im Jahr 2015 ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) auf 1043 gestiegen. Zuletzt waren in der Vorwoche rund 900 Masernerkrankungen gemeldet worden.

Knapp zwei Drittel der Fälle gehen auf Berlin zurück: Das dortige Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) registrierte bis Montagmorgen 684 Fälle seit Jahresbeginn.

Bei der Impfstoff-Versorgung gibt es nach Angaben des Berliner Apotheker-Vereins allenfalls Verzögerungen, aber keine Engpässe. Wer sich impfen lasse wolle, müsse maximal einen Werktag auf den Impfstoff warten. Nicht alle Arztpraxen hätten den Kombi-Impfstoff - meist gegen Masern, Mumps und Röteln - vorrätig, hieß es.

Seit Beginn der Masernwelle im Oktober 2014 sind in Berlin nach Lageso-Angaben 805 Menschen an Masern erkrankt. Ein Kleinkind starb durch das Virus. Die meisten Patienten hatten keinen ausreichenden Impfschutz. (dpa)

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