Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Betreiber: Chef von AKW Saporischschja von Russen verschleppt
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Menstruationsprodukte: Neues Gesetz: Schottland stellt Binden und Tampons kostenlos zur Verfügung

Menstruationsprodukte
25.11.2020

Neues Gesetz: Schottland stellt Binden und Tampons kostenlos zur Verfügung

In Schottland sind Binden und Tampons bald kostenlos erhältlich.
Foto: Federico Gambarini, dpa (Symbolbild)

In vielen Schulen und Unis gab es Menstruationsprodukte schon gratis. Nun hat das schottische Parlament entschieden, dass der Rest des Landes nachziehen muss.

Es ist, ohne zu übertreiben, eine kleine Sensation: Das schottische Parlament hat als erstes weltweit dafür gestimmt, dass Binden, Tampons und ähnliche Hygieneartikel in Zukunft kostenlos erhältlich sein sollen. Die Politiker in Edinburgh verabschiedeten eigenen Angaben zufolge am Dienstagabend einstimmig den entsprechenden Gesetzentwurf der Labour-Abgeordneten Monica Lennon.

Konkret bedeutet das, dass die schottische Regierung nun ein landesweites Programm einrichten muss, in dessen Rahmen Menstruationsprodukte kostenlos bereitgestellt werden. An vielen Schulen und Universitäten ist es schon gang und gäbe, dass Binden und Tampons zur Verfügung stehen. Zukünftig werden diese Einrichtungen dazu verpflichtet, eine Auswahl der Artikel in Toiletten anzubieten. Auch andere öffentliche Einrichtungen können künftig von der Regierung dazu veranlasst werden.

Schottische Regierungschefin Sturgeon: "Stolz auf bahnbrechende Gesetzgebung"

Regierungschefin Nicola Sturgeon twitterte: "(Ich bin) stolz darauf, für diese bahnbrechende Gesetzgebung gestimmt zu haben, die Schottland zum ersten Land der Welt macht, das kostenlose Menstruationsprodukte all denjenigen zur Verfügung stellt, die sie brauchen." Sturgeon betonte, wie wichtig diese Maßnahme für Frauen und Mädchen sei.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Twitter International Company Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt für Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereits währenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden.  –  Datenschutzerklärung

Es handele sich um einen "praktischen und fortschrittlichen" Gesetzentwurf, der wegen der Corona-Pandemie umso wichtiger sei, zitierte die Nachrichtenagentur PA die Labour-Abgeordnete Monica Lennon, die den Gesetzentwurf verfasst hatte. "Perioden hören nicht wegen Pandemien auf, und die Arbeit zur Verbesserung des Zugangs zu unerlässlichen Tampons, Binden und wiederverwendbaren Produkten war noch nie so wichtig wie heute."

In Schottland haben viele Frauen zu wenig Geld für Binden und Tampons

In Großbritannien gilt vor allem Schottland als Vorreiter im Kampf gegen die sogenannte Perioden-Armut. Viele Frauen haben zu wenig Geld für Hygieneartikel und greifen während ihrer Periode zu alten Zeitungen, Stofflappen und Klopapier.

Der am Dienstag verabschiedete Gesetzentwurf verpflichte die lokalen Behörden dazu, entsprechende Artikel unentgeltlich bereitzustellen, schrieb die BBC. Die jeweiligen Kommunalverwaltungen müssten nun entscheiden, welche praktischen Vorkehrungen getroffen werden, aber Tampons und Binden müssten "einigermaßen leicht" und mit "angemessener Würde" zugänglich gemacht werden.

In Deutschland gilt auf Menstruationsprodukte der reduzierte Mehrwertsteuersatz

Damit ist das schottische Parlament weltweiter Vorreiter: Nirgendwo anders gibt es bislang ein Gesetz, das den kostenlosen Zugang zu Menstruationsprodukten garantiert. Die größten Schritte in diese Richtung hatten bislang Länder wie Australien, Irland, Kanada oder Kenia unternommen, wo die Steuer auf dies Produkte ganz abgeschafft wurde. In Deutschland wurden Hygieneprodukte lange Zeit mit dem ebenso für Luxusgüter anfallenden Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent besteuert. Für wichtige Güter des täglichen Bedarfs wird hingegen der reduzierte Satz von sieben Prozent fällig.

Nach immer wieder aufkommender Kritik sowie zwei Petitionen, die fast 300.000 Menschen unterschrieben haben, kündigte Finanzminister Olaf Scholz im Oktober vergangenen Jahres an, den Mehrwertsteuersatz auf Damenhygieneprodukte von 19 auf sieben Prozent zu senken. Die Preisminderung kam jedoch nicht in allen Fällen bei den Käuferinnen an: Viele Hersteller erhöhten Medienberichten zufolge pünktlich zum Inkrafttreten des neuen Steuersatzes die Preise. (mit dpa)

Lesen Sie dazu auch:

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Umfrage von Civey anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Civey GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden.  –  Datenschutzerklärung

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.