Newsticker

Rekord bei Corona-Zahlen: 14.714 Neuinfektionen in Deutschland
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Meteorologe schließt neue Tornados nicht aus

Wetter

26.05.2015

Meteorologe schließt neue Tornados nicht aus

Ein Tornado vor einigen Wochen in Bützow bei Rostock (Bild). Er war ähnlich stark wie der Tornado Mitte Mai über Affing.
Bild: Hein-Godehart Petschulat, dpa

Schauer und Gewitter statt Sonne: So beginnt am 1. Juni voraussichtlich der meteorologische Sommer 2015. Ein Meteorologe will sogar neue Tornados nicht ausschließen.

Sommerliche Gefühle - Fehlanzeige: Mit erwarteten 14 Grad wird es zum meteorologischen Sommeranfang am 1. Juni vor allem an den Küsten ziemlich kühl. Auch in Schwaben wird es maximal 20 Grad werden, dazu dürfte es immer wieder regnen. "Nichts, was wir als sommerlich bezeichnen würden", fasste Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Dienstag die Aussichten zusammen.

Ähnlich sieht es Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net): „Die letzten Maitage bringen keine Änderung. Stabiles Frühsommerwetter ist nicht in Sicht. Von Wärme oder gar Hitze bekommen wir ebenfalls nichts zu spüren."

Erst in der ersten Juniwoche könnte sich warme oder sogar heiße Luft bis nach Deutschland durchsetzen, sagt Jung weiter. Aber selbst das sei  im Detail noch unsicher und sehr wahrscheinlich wäre es eher feucht-warme Luft. Daher würden sofort wieder Gewitter entstehen Diese könnten dann wieder richtig heftig ausfallen, so Jung: "Starkregen, Hagel und sogar Tornados wären dann wieder möglich. Ein gruseliger Auftakt in den meteorologischen Sommer."

Der Tornado hat in der Region eine Schneise der Verwüstung zurückgelassen und schwere Schäden angerichtet.
123 Bilder
Tornado richtet schwere Schäden in der Region an
Bild: Erich Echter; Mario Lindner, Luftsportverein Aichach

Vor knapp zwei Wochen hatte ein Tornado Affing und die Ortsteile Gebenhofen und Anwalting im Landkreis Aichach-Friedberg verwüstet. Der Raum Augsburg gehört zu den Risikoregionen in Bayern für Sturmschäden.  AZ

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren