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Prozess in Ulm

23.11.2017

Millionenraub auf der A8 - Urteile gegen fünf Angeklagte erwartet

728 Luxusuhren und drei Schmuckstücke waren die Acht-Millionen-Euro-Beute eines filmreifen Coups.
Bild: Felix Zahn, dpa (Archiv)

Bei einem fingierten Überfall wurden vor zehn Monaten 728 Uhren und drei Schmuckstücke erbeutet. Fünf Männer stehen vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert lange Haftstrafen.

Zehn Monate nach einem fingierten Autobahnüberfall auf einen Werttransporter mit einer Millionenbeute werden am Donnerstagnachmittag die Urteile gegen die fünf Angeklagten erwartet. Die Staatsanwaltschaft beantragte vor dem Landgericht Ulm Haftstrafen von vier Jahren und sechs Monaten bis zu sieben Jahren. Die Verteidigung plädierte auf Bewährungsstrafen sowie bei einem der Beschuldigten auf drei Jahre und acht Monate Haft mit Unterbringung in einer Entziehungsanstalt. 

Die Männer zwischen 31 und 40 Jahren aus Stuttgart und Berlin sollen eine Lieferung von 728 Luxusuhren im Gesamtwert von acht Millionen Euro entwendet haben. Nur 170 Uhren konnten sichergestellt werden. Den Angeklagten wird gemeinschaftlicher Diebstahl im besonders schweren Fall und Vortäuschen einer Straftat vorgeworfen. 

Vor Gericht gestanden sie, den Überfall im Januar am Drackensteiner Hang an der A8 zwischen München und Stuttgart vorgetäuscht zu haben. Demnach ließen sich die beiden Fahrer des Werttransporters von Komplizen fesseln und im Wagen einschließen. Ermittler nahmen die fünf Männer nach dem Hinweis eines Informanten im März fest. dpa

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