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Mode im Sommer
25.06.2019

In der Hitze der Modehölle: Die Erotik des Kurzarmhemds

Kurzarmhemden sind ebenso praktisch wie hässlich.
Foto: Adobe Stock

Mit den hohen Temperaturen kommen sie wieder aus den Kleiderschränken. Kurzarmhemden sind schrecklich! Oder fehlt uns einfach nur der kühle Blick?

In dieser Woche soll es in Deutschland so warm wie in der Sahara werden. Gerade bei diesen Temperaturen werden in vielen deutschen Büros Kleidungsstücke zu sehen sein, die gerne kontrovers diskutiert werden: kurzärmelige Herrenhemden.

Für jene, die sie tragen, ist das rätselhaft. „Ist doch alles gut“, denken sie. Man sieht schließlich ausreichend förmlich aus für den Officebetrieb, es gibt ja einen Kragen. Der kurze Ärmel ist angenehm hitzestauvermeidend. Der vermeintliche Herr der Schöpfung mag es zudem gern pragmatisch. Geckenhaftigkeit ist ihm ein Gräuel. Was soll also so schlecht an diesem Herrenteil sein?

Kurzarmhemden sind die Abwesenheit jeglichen Stilempfindens

Die andere Fraktion wird hingegen oft schon beim Anblick aus der Ferne unruhig und stimmt reflexhaft in heftiges Lästern ein. Für sie ist das besagte Textil der Inbegriff der Langeweile, der Durchschnittlichkeit, der Abwesenheit jeglichen Stilempfindens. „Wenn Sie eben so erotisch aussehen wollen wie Bill Gates, dann können Sie ja ein solches Hemd tragen.“ So die Meinung. Wie gehässig. Diese Fraktion krempelt sich dann die Ärmel ihrer vollwertigen Hemden hoch und... schwitzt. Aber: Wer viel schwitzt, verliert schnell auch den kühlen Blick in die Zukunft.

Schon in wenigen Jahren kann schließlich ein neuer Lagerfeld am Horizont erscheinen. Und das Kurzarmhemd zum neuen Star der Laufstege stilisieren. Mit einem Schlag. So ging es ja auch schon der Schlaghose. Und das kurzärmelige Herrenhemd gilt vielleicht bald als besonders erotisch. Und verwegen. Auch wenn man sich das – Hand aufs Herz – irgendwie doch nicht vorstellen kann.

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