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Unbekannte Seuche in Ostasien

23.04.2012

Mysteriöse Krankheit in Vietnam: 19 Tote und 170 Infizierte

Mysteriöse Krankheit im Dschungel: In Vietnam sind bereits 19 Menschen an einer Hautkrankheit gestorben, deren Ursache noch völlig unklar ist. Vietnam ist ein beliebtes Touristenziel in Ostasien.
Bild: (Bild: Waschatz/dpa/tmn)

Eine mysteriöse Krankheit hat in Vietnam bereits 19 Tote gefordert. 175 Menschen sind infiziert. Es bilden sich auch Geschwüre und Verbrennungen.

Die Sorgen bei der Weltgesungheitsorganisation WHO werden größer: Denn immer noch ist unklar, warum sich eine mysteriöse Hautkrankheit in Vietnam immer weiter ausbreitet.

Die Ursachen der Krankheit in Vietnam sind unklar

Die WHO sei über den Fall informiert, könne  aber derzeit nichts über die Ursache sagen. Man habe noch keine Einsicht in  Berichte der vietnamesischen Behörden haben können, sagte der örtliche Chef der UN-Behörde, Wu Guogao, am Montag der  Nachrichtenagentur AFP in Hanoi.

So weit bekannt ist, seien mehr als 170 Menschen bislang an dem mysteriösen Leiden erkrankt, mindestens 19 Menschen haben es  nicht überlebt.

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Steife Gliedmaßen und Geschwüre durch mysteriöse Hautkrankheit in Vietnam

Die Opfer klagen unter steifen Gliedmaßen, an ihren Händen und  Füßen bilden sich schmerzhafte Geschwüre, die aussehen wie schwere  Brandverletzungen. Medienberichten zufolge entwickelt jeder zehnte  Erkrankte ernsthafte Leberstörungen. Besonders häufig betroffen  sind laut den Ärzten Kinder unter zehn Jahren.

Krankheit in Vietnam: Ansteckung ist nicht geklärt

Nach Angaben der WHO scheint sich die Krankheit vor allem auf  den Bezirk Ba To in der zentralvietnamesischen Provinz Quang Ngai  zu konzentrieren. Von ähnlichen Ausbrüchen in anderen Gegenden habe  er noch nichts gehört, sagte der WHO-Vertreter. Auch scheine die  Hautkrankheit nicht hochansteckend zu sein. Noch habe die Regierung  in Hanoi keine Hilfe angefordert.

Die Ärzte vor Ort sind ratlos. Das Gesundheitsministerium habe  eine Untersuchung eingeleitet, die Ergebnisse stünden aber noch  aus, sagte die Leiterin des Gesundheitszentrums von Ba To, Dang Thi  Phuong. "Deshalb wissen wir derzeit noch nicht viel über diese  Krankheit", sagte sie AFP. Ihr zufolge will das  Gesundheitsministerium schon bald ausländische Experten in die  Region holen, um mehr über die Erkrankung und die richtige  Behandlung herauszufinden. afp

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