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Jakarta

23.11.2017

Nach Panik im Zug: Indonesier tötet Schlange mit bloßen Händen

In einem vollbesetzten Zug tötete ein Indonesier eine Schlange mit bloßen Händen. Ob es sich bei dem Reptil um eine Kobra oder eine andere giftige Art handelte, ist nicht bekannt.
Bild: Rungroj Yongrit, dpa (Symbolfoto)

Mit bloßen Händen hat ein Indonesier eine Schlange getötet, die in einem vollbesetzten Zug für Panik gesorgt hatte. Im Internet avancierte der Schlangenbezwinger zum Helden.

Mit bloßen Händen hat ein Indonesier einer Schlange den Garaus gemacht, die in einem vollbesetzten Zug für Panik gesorgt hatte. Handyvideos zeigen den Schlangenbezwinger, wie er das Tier am Schwanz packt und dann mit dem Kopf auf den Boden schlägt - offenbar war die Schlange sofort tot.

Aus sicherer Entfernung beobachteten dabei angsterfüllte Mitreisende und ein mit einem Schlagstock bewaffneter Sicherheitsbeamter den Mann. Dieser nahm anschließend die tote Schlange und reichte sie durch die Tür einem draußen stehenden Wachmann.

Unklar war, um was für eine Schlangenart es sich handelte und ob das Tier überhaupt giftig war. Verletzt wurde niemand. Der Schlangentöter avancierte inzwischen Dank der Handyvideos zum Internet-Helden.

Schlange gelangte vermutlich in einem Gepäckstück an Bord des Zugs

Der Zugbetreiber KCI erklärte, vermutlich sei die Schlange aus einem Gepäckstück geglitten. Nachdem das Reptil entdeckt worden war, machte der Pendlerzug eine Notbremsung. Eine Sprecherin des Unternehmens bedauerte den Vorfall, der sich auf der Strecke zwischen Bogor und der Hauptstadt Jakarta ereignete, und entschuldigte sich bei den Reisenden.

Auf dem Land sind in Indonesien im Zug mitreisende Haus- oder Nutztiere keine Seltenheit, in der Stadt ist Passagieren jedoch das Mitführen von Tieren in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.  jah/ju, AFP 

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