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Neues Album "25"
24.11.2015

Adele schafft neuen Verkaufsrekord mit Album "25"

Mit ihrem neuen Album "25" erobert Adele die Charts - ganz ohne Streaming.
Foto: Alexander Schippers (dpa)

2,3 Millionen verkaufte Exemplare innerhalb einer Woche - das schaffte vor Adele nur die US-Band NSYNC im Jahr 2000. In ihrer Heimat erzielte die britische Sängerin auch einen Rekord.

Die britische Sängerin Adele (27, "Hello") ist mit ihrem neuen Album "25" auf Rekordkurs. In den USA hat sie innerhalb von drei Tagen 2,3 Millionen Exemplare verkauft, wie "Billboard.com" unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen Nielsen Music am Montag berichtete.

Album "25" von Adele verkaufte sich zwei Millionen Mal in einer Woche

Seit 1991 untersucht das Unternehmen die Musikverkäufe detailliert. Seitdem ist nur ein Album mehr als zwei Millionen Mal innerhalb einer Woche verkauft worden - "No Strings Attached" der Gruppe *NSYNC im Jahr 2000. Brancheninsider erwarten, dass Adele deren Rekord einstellen wird.

Auch aus ihrem Heimatland Großbritannien gibt es gute Neuigkeiten für die 27-jährige Sängerin. Dort sieht es ganz danach aus, dass "25" das am schnellsten verkaufte Album überhaupt sein wird. Die Official Charts Company vermeldete am Montag 538 000 Verkaufe innerhalb der ersten drei Tage.

Adele: Kein Streaming-Dienst lohnte sich

Für Adele scheint sich auszuzahlen, dass "25" auf den populären Streamingdiensten nicht zu hören ist - es gibt das Album nur als CD oder Download. Adele folgt damit dem Vorbild von Taylor Swift, die vor einem Jahr ihr Hit-Album "1989" medienwirksam dem Streaming-Marktführer Spotify vorenthielt. Das trieb den CD-Absatz in die Höhe. Durch die Popularität der ersten Single "Hello" konnte es sich auch Adele leisten, ihre Fans zur Kasse zu bitten.

In der Branche gibt es schon seit Jahren eine Diskussion darüber, ob die Streamingdienste, bei denen die Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird, für die Musiker nicht zuwenig Geld abwerfen.

Die Anbieter verteidigen sich mit dem Argument, auf lange Sicht könnten stetige Zahlungen aus dem Streaming sogar mehr Geld bringen als der Geldregen zum CD-Start. Zahlen, die das belegen, gibt es aber bisher nicht. Die Dienste geben gut zwei Drittel ihrer Einnahmen an die Musikkonzerne weiter. dpa/AZ

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