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USA

18.05.2015

Neun Menschen sterben bei Schießerei zwischen Motorradclubs

In Texas sind am Sonntag neun Menschen bei einer Schießerei gestorben.
Bild: Waco Police Department (dpa)

Im US-Bundesstaat Texas ist ein Streit zwischen rivalisierenden Motorradfahrer-Gruppen eskaliert. Mindestens neun Menschen starben am Sonntag bei einer Schießerei.

Bei einer Schießerei zwischen rivalisierenden Motorradfahrer-Gruppen in Waco im US-Bundesstaat Texas sind nach Medienberichten mindestens neun Menschen getötet worden. Bei dem Vorfall am Sonntag seien außerdem bis zu 18 Menschen verletzt worden, berichteten örtliche Medien.

Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, den Ort der Auseinandersetzung zu meiden, da dort weiterhin bewaffnete Rocker unterwegs seien.

Die Auseinandersetzung zwischen drei Gruppen von Motorradrockern war mittags in einem Restaurant im Einkaufszentrum Central Texas Market ausgebrochen. Die Beteiligten seien auf den Parkplatz des Lokals gegangen und hätten sich dort geschlagen, zitierte der zu CBS gehörende Lokalsender KWTX den Polizeibeamten W. Patrick Swanton.

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Der Faustkampf sei eskaliert, die Rocker seien mit Messern, Baseballschlägern und Ketten aufeinander los gegangen und hätten schließlich zu Schusswaffen gegriffen.

Polizei war schon vor den Schüssen vor Ort

Vor den Schüssen sei die Polizei bereits vor Ort gewesen, berichtete KWTX. Auf einige der Beamten sei geschossen worden. Die Polizei von Waco bestätigte im Online-Netzwerk Facebook, dass es bei dem Vorfall mehrere Opfer gegeben habe. Von den Beamten vor Ort sei keiner verletzt worden. Örtlichen Medien berichteten, die Polizei habe vor Ort mehr als hundert Waffen beschlagnahmt.

Die Polizei forderte die Bewohner der Stadt via Facebook auf, das Einkaufszentrum und seine Umgebung zu meiden. "Wir riegeln den gesamten Central Texas Marketplace ab, wenn Sie dort sind, verlassen sie ihn sofort", hieß es in dem Aufruf.

"Aus Sicherheitsgründen wiederholen wir: Kommen Sie nicht in dieses Gebiet." Die Polizei nehme weiterhin Verdächtige fest, die mit Waffen dorthin kämen. "Das ist nicht die Zeit für Besichtigungen, denn wir haben es mit sehr gefährlichen Individuen zu tun", warnte die Polizei.

Die Stadt Waco wurde schon einmal Schauplatz eines tödlichen Dramas

Waco liegt im Zentrum von Texas und hat rund 129.000 Einwohner. Die Stadt war 1993 durch die Auseinandersetzung der Bundespolizei FBI mit schwer bewaffneten Mitgliedern der Sekte Branch Davidians in die Schlagzeilen geraten.

Nach einer siebenwöchigen Belagerung der Sektenmitglieder setzten sie ihr Gebäude in Brand. Mehr als 70 Menschen, unter ihnen Kinder, starben. afp

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