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Norddeutschland
08.08.2019

Drei tödliche Unfälle an Bahnübergängen im Norden

Drei Unfälle an Bahnübergängen endeten am Mittwoch tödlich. Ein Radfahrer, ein Autofahrer sowie ein Fußgänger wurden jeweils von herannahenden Zügen erfasst.
Foto: Christoph Lotter (Symbolbild)

In den Städten Heide, Techau und Boizenburg kam es innerhalb weniger Stunden zu drei tödlichen Unfällen an Bahnübergängen.

Innerhalb weniger Stunden sind im Norden drei Menschen bei Unfällen an Bahnübergängen ums Leben gekommen. Die Bundespolizei forderte auch mit Blick auf den Schulbeginn im Norden dazu auf, Verbote an Bahnanlagen zu beachten.

Unglück in Boizenburg: Zug erfasst Fußgänger an Bahnübergang

Am Mittwoch war ein 81 Jahre alter Mann an einem Bahnübergang bei Techau in Schleswig-Holstein von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte der Mann mit seinem Rad die geschlossene Halbschranke an dem Bahnübergang umfahren. Nach Angaben eines Bundespolizeisprechers erlitten drei der Fahrgäste in dem Regionalexpress aus Kiel einen Schock.

Ebenfalls am Mittwoch wurde ein 70 Jahre alter Autofahrer auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Heide von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Der Rentner starb im Krankenhaus, wie die Polizeidirektion Itzehoe mitteilte. Die Bahnreisenden und der Lokführer blieben unverletzt.

Am Mittwochmorgen hatten Reisende einen 61 Jahre alten Mann tot am Ende eines Bahnsteigs in Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt. Die Ermittler gehen von einem Unglück aus: Demnach erfasste ein Zug den Mann, als er versuchte, die Gleise zu überqueren. Die Stelle, an der der Tote entdeckt wurde, werde von Anwohnern gelegentlich zum illegalen Überqueren der Gleise genutzt. (dpa)

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