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Nura
04.05.2021

Sing meinen Song 2021: Nura im Porträt

Nura ist in der neuen Staffel von "Sing meinen Song" dabei. Im Porträt lernen Sie die Musikerin näher kennen.
Foto: Rolf Vennenbernd, dpa

"Sing meinen Song" 2021 ist aktuell mit einer neuen Staffel auf Vox zu sehen. Mit dabei ist Rapperin Nura. Lesen Sie hier ein Porträt zu der Kandidatin.

"Du gönnst mir nix und laberst Scheiße, Das ändert nix, ich mache Scheine", lautet eine Zeile in ihrem neuen Song "Weißt du, was ich meine?". So heißt auch ihre neu erschienene Biografie. Die Rede ist von Rapperin Nura. Sie ist als Kandidatin bei "Sing meinen Song" 2021 dabei. Wir stellen Ihnen die 31-Jährige hier im Porträt vor.

"Sing meinen Song" 2021: Nura im Porträt

Nura Habib Omer wurde in Kuwait-Stadt geboren und kam mit drei Jahren als Flüchtling nach Deutschland. Ihre Rapper-Karriere begann mit "The toten Crackhuren im Kofferraum" - an Kreativität mangelt es ihr augenscheinlich nicht. Genau diese Ausdrucksart macht Nura als Künstlerin aus. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund; scheut sich nicht davor, Grenzen zu überschreiten. Ihre Texte handeln unter anderem vom Kiffen und von Partyeskapaden.

Mit ihrer Kollegin Juju als Berliner Hip-Hop-Duo SXTN nahm ihre Karriere Fahrt auf: Die beiden haben für ihre Single "Von Party zu Party" eine goldene Schallplatte bekommen. 2018 gab das Duo die Trennung bekannt. Die Fans von SXTN traf die Trennung hart, viele konnten die Entscheidung nicht nachvolllziehen. Die beiden jungen Frauen haben aber in der Öffentlichkeit auf Diskussionen verzichtet. In Interviews sagen beide, sie hätten sich freundschaftlich einfach auseinandergelebt.

Nura ist nun als Solokünstlerin unterwegs. Ihr erstes Album trägt den Titel "Habibi" (arabisch für geliebte bzw. vertraue Person) - angelehnt an einen Teil ihres Nachnamens.

"Sing meinen Song" 2021: Nura veröffentlicht Biografie

Auf Instagram hat die 31-Jährige mehr als 360.000 Abonennten. Vor kurzem hat sie ihre eigene Biografie mit dem Titel "Weißt du, was ich meine?" veröffentlicht. In dem Buch erzählt sie ihre Lebensgeschichte - angefangen mit der Flucht aus Eritrea. Die damals dreijährige Nura lebte viele Jahre mit ihrer Mutter in Asylheimen. In Wuppertal konnte die Familie dann schließlich Fuß fassen. Mit 18 zog Nura dann nach Berlin. "Ich rede gerne über Emotionen und Erinnerungen. Die Leute, die das Buch lesen, sollen wissen, wer ich bin", so die 31-Jährige in einem Interview mit der ZEIT. Sie will vor allem junge Leute mit ihrem Buch erreichen und ihnen zeigen, dass auch sie Probleme in ihrer Kindheit hatte. Ihre Botschautet lautet: "Du bist nicht allein".

Nura sieht Deutschland als ihre Heimat an, trotzdem muss sie etwa alle zwei Jahre ihren Pass verlängern. Sie werde durch die Ausländerbehörde ständig daran erinnert, dass sie hier nicht für voll genommen werde, wie sie in einem Interview erzählt. "Ein gemischtes Gefühl", so die Rapperin. Mit ihrer Mutter hat Nura ein sehr gutes Verhältnis, wie sie regelmäßig in Interviews erwähnt. (AZ)

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