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"Osiris Rex"
24.10.2020

Nasa-Sonde hat auf Asteroiden ausreichende Probe entnommen

Eine grafische Darstellung zeigt die Nasa-Sonde Osiris-Rex, die sich dem Asteroiden Bennu nähert.
Foto: Nasa, dpa

Die Nasa-Sonde "Osiris Rex" hat eine Probe des Asteroiden Bennu entnommen. Die Nasa spricht von einem historischen Moment der Wissenschaft.

Die von der Nasa-Sonde "Osiris Rex" entnommene Probe vom Asteroiden Bennu ist ersten Erkenntnissen zufolge ausreichend. Aufnahmen zeigten, dass die Mindestanforderung von 60 Gramm Staub und Geröll erfüllt worden sei, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa in der Nacht zum Samstag mit.

Den Bildern zufolge sei es sogar so viel, dass der Deckel des Auffangbehälters von größeren Steinen leicht aufgestemmt werde. Diese Leck hatte dazu geführt, dass die Sonde einige der Gesteinsproben verloren hat. "Dass wir Teile verloren haben, macht mir Sorgen. Deshalb appelliere ich an das Team, die wertvollen Proben so schnell wie möglich zu verstauen", sagte Dante Lauretta, Professor der Universität von Arizona, der die Mission leitet, in einer Pressemitteilung der NASA. Wie viel Masse verloren ging, ist momentan nicht bekannt. Da aber insgesamt etwa 400 Gramm Probematerial entnommen wurde, bleiben die Forscher optimistisch. Fast das siebenfache der erforderlichen Mindestmenge.

Eine Probe, die die Wissenschaft noch für Jahrzehnte inspirieren wird

"Bennu überrascht uns weiter mit großartiger Wissenschaft - und auch mit ein paar Hürden", sagte Nasa-Manager Thomas Zurbuchen. "Aber auch wenn wir uns jetzt schneller daran machen müssen, die Probe zu verstauen, ist das kein schlechtes Problem. Wir freuen uns so sehr darüber, etwas zu haben, was aussieht wie eine ausreichende Probe, die die Wissenschaft noch für Jahrzehnte nach diesem historischen Moment inspirieren wird."

"Osiris Rex" hatte bei einem mehrstündigen komplizierten Manöver in der Nacht zum Mittwoch als erster US-Flugkörper eine Probe von einem Asteroiden entnommen. Sie soll in rund drei Jahren zurück zur Erde geschickt werden. Direkt nach dem Manöver war jedoch noch nicht klar gewesen, ob die entnommene Probe verwertbar und ausreichend ist. Dafür musste die Sonde erst weitere Daten zur Erde schicken. (dpa)

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