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  3. Panda-Babys: Fu Feng und Fu Ban - Panda-Zwillinge im Wiener Zoo bekommen Namen

Panda-Babys
23.11.2016

Fu Feng und Fu Ban - Panda-Zwillinge im Wiener Zoo bekommen Namen

Das Panda-Weibchen Fu Feng (l) und ihr Bruder Fu Ban posieren im Wiener Tiergarten Schönbrunn. Die kleinen Pandas kamen Anfang August 2016 zur Welt und entwickeln sich prächtig.
Foto:  Daniel Zupanc/Tiergarten Schönbrunn (dpa)

"Glücklicher Phönix" und "Glücklicher Gefährte": Die vor etwas mehr als drei Monaten im Wiener Zoo Schönbrunn geborenen Panda-Zwillinge haben am Mittwoch ihre Namen erhalten.

Das Mädchen bekam den vom Zoo ausgesuchten Namen Fu Feng (Glücklicher Phönix), ihr Bruder heißt auf Wunsch der Mehrheit bei einer Internetabstimmung mit 12.000 Beteiligten Fu Ban (Glücklicher Gefährte).

An der Zeremonie im Tiergarten nahm auch der chinesische Botschafter in Österreich teil. Die beiden Kleinen waren an den Feierlichkeiten zu ihren Ehren nicht sichtbar beteiligt. Sie wachsen derzeit in einer Baumhöhle in der Innenanlage des Geheges auf. Vom Zoo ins Internet gestellte Videos zeigen, dass sich die Bärenkinder prächtig entwickeln.

Bei der Geburt waren die Babys nackt und wogen jeweils nur etwa hundert Gramm. Da die erste Lebensphase mitunter heikel ist und Panda-Babys häufig sterben, wird gemäß chinesischer Tradition mit der Namensgebung hundert Tage gewartet. Fu Ban und Fu Feng bringen mittlerweile fünf Kilogramm auf die Waage und verfügen über ein schönes weiß-schwarzes Fell.

Der doppelte Nachwuchs ist im Übrigen eine Seltenheit: Die Kleinen wurden auf natürliche Weise gezeugt - eine große Ausnahme bei Pandas in Gefangenschaft. Die Mutter Yang Yang und ihr Partner Long Hui leben seit 2003 im Zoo Schönbrunn. Die beiden 16-Jährigen sind jetzt fünffache Eltern: Fu Long wurde 2007 geboren, Fu Hu 2010 und Fu Bao 2013.

Die Panda-Babys wurden am 7. August geboren. Zwillinge sind bei den Tieren äußerst selten.
Foto: Tiergarten Schönbrunn Zoo

Pandas sind Sexmuffel

Der Große Panda gehört zu den am stärksten bedrohten Tierarten der Erde. Den als notorische Sexmuffel bekannten Tieren setzt der Verlust ihres natürlichen Lebensraums in China zu, deshalb spielt ihre Zucht in Gefangenschaft für das Überleben ihrer Gattung eine wichtige Rolle.

Panda-Nachwuchs kommt in Gefangenschaft allerdings nur sehr selten vor. Weil die Weibchen nur an drei Tagen im Jahr paarungsbereit sind, greifen Zoos oft auf künstliche Befruchtung zurück. Der zwischen Peking und dem Tiergarten Schönbrunn geschlossene Leihvertrag sieht vor, dass dort geborenen Pandas im Alter von zwei Jahren China übergeben werden. AFP

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