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Privataudienz

21.02.2015

Papst Franziskus empfängt Angela Merkel: "Große Freude"

Papst Franziskus hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in Audienz empfangen.
Bild: Stefano Dal Pozzolo

Papst Franziskus hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer Privataudienz empfangen. Die beiden hatten gleich mehrere Themen zu besprechen. Danach schloss Merkel ein Fazit.

Bereits zum zweiten Mal seit seinem Amtsantritt hat Papst Franziskus am Samstag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einer Privataudienz empfangen. Bei ihrer Zusammenkunft im Vatikan sprachen sie unter anderem über die Agenda der deutschen G-7-Präsidentschaft, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte.

Gespräche über Armut und Frieden

Zu den Themen gehörte zum Beispiel Armutsbekämpfung mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Auf der Agenda stünden aber auch Themen wie Frauen, die Rolle der Frau in Entwicklungsländern und Gleichberechtigung.

Sie habe mit dem Papst auch über Frieden und kriegerische Auseinandersetzungen in der Ukraine gesprochen, sagte Merkel nach der rund 40 Minuten langen Audienz. Sie bezeichnete den Besuch als eine große Freude. "Wie nicht anders zu erwarten, war es ein sehr bereicherndes Gespräch", fügte die Kanzlerin hinzu.

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G-7-Gipfel im Schloss Elmau

Deutschland hat in diesem Jahr die Präsidentschaft der Gruppe der sieben führenden Industriestaaten (G-7) inne. Der G-7-Gipfel findet im Juni im oberbayerischen Schloss Elmau statt. Zur G-7 gehören neben Deutschland die USA, Kanada, Japan, Frankreich, Italien und Großbritannien. Das G-8-Format, bei dem auch Russland dabei ist, ist wegen des Ukraine-Konflikts derzeit ausgesetzt.

Merkel trifft verschiedene Kirchenvertreter

Nach der Audienz traf Merkel Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, den Außenminister des Vatikans, zu einem Gespräch. Anschließend fuhr die Kanzlerin weiter zum Kloster Sant'Egidio in Rom, wo sie sich mit dem Gründer der gleichnamigen katholischen Gemeinschaft, Andrea Riccardi, treffen wollte. Die Organisation, die sich weltweit unter anderem als Vermittler bei Friedensverhandlungen engagiert, hatte im Jahr 2011 ein interreligiöses Friedenstreffen in München organisiert, an dem auch Merkel teilgenommen hatte.

Anschließend stand noch eine Zusammenkunft mit Kirchenvertretern, Wissenschaftlern und Künstlern auf Merkels Programm. Bereits am Freitagabend hatte die Kanzlerin nach Angaben aus dem Vatikan die Sixtinische Kapelle und die Vatikanischen Museen besucht. dpa/afp/AZ

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