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Playboy in USA
12.05.2016

Das ist das erste Playmate nach dem Nackt-Stopp

Eugena Washington ist in der Juni-Ausgabe des »Playboys» und damit das Playmate des Jahres 2016.
Foto: Frederic J. Brown/afp

Eugena Washington ziert das Cover der Juni-Ausgabe des Playboy. Sie ist das erste Playmate des Jahres nach dem Nacktfoto-Stopp. Was das bedeutet?

Der Playboy hat am Mittwoch das erste Playmate des Jahres nach dem Nacktfoto-Stopp bei dem legendären Herrenmagazin vorgestellt. Eugena Washington, Model und Schauspielerin aus Kalifornien, zeigte sich den Fotografen vor der Playboy Mansion von Gründer Hugh Hefner in Los Angeles. Dort posierte die 31-Jährige vor ihrem Gewinn - einem Fiat 124 Spider. Zudem erhält sie 100.000 Dollar (88.000 Euro).

Erst das dritte schwarze Playmate des Jahres

Washington ist erst das dritte schwarze Playmate des Jahres von insgesamt 57 in der Geschichte des Magazins. Im Dezember war sie als Playmate des Monats erstmals auf dem Cover des Magazins zu sehen. Als Playmate des Jahres wird sie die Juni-Ausgabe des Magazins zieren - es ist das vierte Mal, dass das Cover ohne ein vollkommen nackt zu sehendes Model erscheint.

Immer noch provokante Posen, aber etwas ist anders

Das Magazin hatte im Oktober die Abschaffung seiner expliziten Nacktfotos mit der Aussage begründet, derartige Bilder seien im Zeitalter des Internets "völlig überholt". Seither posieren die Damen immer noch in provokanten Posen - aber so, dass nicht mehr alles zu sehen ist.

Mit den Abbildungen von vollkommen nackten Frauen hatte der "Playboy" ein Tabu gebrochen, seine erste Ausgabe 1953 mit einer komplett unverhüllten Marilyn Monroe war dabei gleich ein doppelter Coup. Es folgten weitere Fotos von Stars wie Kim Basinger, Madonna oder Sharon Stone - oder Bilder der Fotografen Helmut Newton und Annie Leibovitz, die für immer mit dem "Playboy" verbunden bleiben werden.

Playboy: Sinkende Auflage

Doch in den vergangenen Jahren verlor das Magazin stetig an Auflage. Nach einem Hoch von sieben Millionen im Jahr 1972 sank sie auf zuletzt etwa 800.000. Das Beil für die expliziten Nackt-Fotos im Magazin fiel in Abstimmung mit Hugh Hefner. Der Internetauftritt des "Playboy" ist schon seit August 2014 völlig frei von solchen Fotos. afp

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