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Eurovision Song Contest 2015

21.05.2015

Polina Gagarina singt beim ESC für Russland über Frieden

Polina Gagarina tritt beim ESC in Wien für Russland an.
Bild: Dieter Nagl (afp)

Vor dem Halbfinale des ESC 2015 hatte kaum einer damit gerechnet, dass die Russin Polina Gagarina ausgerechnet mit einem Friedenslied Chancen hat. Aber alles kam anders.

Im Halbfinale des Eurovision Song Contests 2015 in Wien sorgte das Abschneiden der russische Kandidatin Polina Gagarina für die wohl größte Überraschung. Experten hatten im Vorfeld eigentlich mit politischen Vorbehalten gegen das Putin-Regime und auch gegen die russische Kandidatin gerechnet.

Im vergangenen Jahr war der Beitrag der Tolmachevy Sisters ausgebuht worden, trotz eines musikalisch einwandfreien Vortrags. Doch entgegen dieser Vermutungen stimmten über 10.000 Menschen für den Song "A Million Voices".

"A Million Voices": Englischer Song über Liebe

Polina sagte in Interviews im Vorfeld des ESC, dass sie mit ihrem Song kein politisches Statement abgeben will. Das englischsprachige Lied "A Million Voices" handle nur von Liebe. Komponiert wurde der russische Beitrag von einem internationalen Team.

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Durch dieses Ergebnis im Halbfinale und durch ihren Startplatz im hinteren Teil des Starterfelds beim Finale gehört sie damit zu den Siegeskandidaten. Bei den Buchmachern wird sie in den Top 5 gehandelt, ganz vorne sehen diese im Moment jedoch Edurne aus Spanien.

ESC-Kandidatin Polina Gagarina ist ein russischer Megastar

Die 28-jährige Polina Gagarina ist in Russland ein Megastar, der nicht nur singt, sondern auch komponiert, modelt und als Schauspielerin arbeitet. Bereits 2003 gewann sie die Castingshow "Fabrika Zwod" (Starfabrik).

Außerdem studierte sie Theater- und Jazzgesang im russischen Saratow. Gagarina wuchs in Russland und Griechenland auf, hat einen siebenjährigen Sohn und ist in zweiter Ehe mit dem dem Fotografen Dmitri Ischakow verheiratet. ida

Nina Sublatti aus Georgien macht mit ihrem düsteren Outfit auf sich aufmerksam. Ihren Song "Warrior", mit dem sie in Wien antritt, habe sie mitten in der Nacht geschrieben.
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Bild: Dieter Nagl, afp
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