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Österreich

29.08.2015

Polizei verhindert nur knapp nächste Flüchtlings-Katastrophe

Nach dem grausigen Fund in Österreich mit toten Flüchtlingen konnten die Beamten eine weitere Katastrophe nur knapp verhindern.
Bild: Andreas Gebert/Archiv (dpa)

Erneute Katastrophe knapp verhindert: Die österreichische Polizei hat einen Lastwagen mit 26 Flüchtlingen aufgespürt. Drei Kleinkinder mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach der Flüchtlingstragödie in Österreich mit 71 Toten hat die Polizei in dem Land einen Lastwagen mit 26 Flüchtlingen an Bord aufgespürt. Nach Angaben vom Samstag befanden sich in dem am Freitagmorgen entdeckten Fahrzeug auch drei Kleinkinder mit deutlichen Anzeichen von Wassermangel. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, erklärte die Polizei. Ihr Gesundheitszustand sei bei ihrer Entdeckung sehr schlecht gewesen.

Den Angaben zufolge lieferte sich der rumänische Fahrer des Lastwagens nahe Braunau am Inn im Westen Österreichs einer Verfolgungsjagd mit der Polizei. Er wurde festgenommen. Die Flüchtlinge stammen demnach aus Syrien, Bangladesch und Afghanistan. Als Ziel ihrer Reise hätten sie Deutschland genannt.

Österreich: Flüchtlings-Drama mit 71 Toten

Am Donnerstag war in einer Pannenbucht an der Autobahn 4 im Burgenland ein Kühllastwagen mit ungarischem Kennzeichen und dem Logo eines slowakischen Geflügelhändlers entdeckt worden. In dem Fahrzeug wurden 71 Leichen gefunden. Ungarn erlässt U-Haft für mutmaßliche Schlepper

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien handelt. Am Freitag wurden in Ungarn vier mutmaßliche Schlepper gefasst. Ein ungarisches Gericht ordnete am Samstag Untersuchungshaft bis zum 29. September für sie an. AZ/AFP

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