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Polizeieinsatz
11.10.2018

Mann in Hamburg angeschossen

In Hamburg-Wandbek wurde ein Mann am Mittwochabend angeschossen.
Foto: Jens Wolf/Archiv (dpa)

Am Mittwochabend kam es in Hamburg-Wandbek zu einem Polizeigroßeinsatz. Auf offener Straße wurde einem Mann angeschossen. Die Ermittlungen laufen weiter.

In Hamburger Stadtteil Wandsbek wurde am Mittwoch ein Mann angeschossen. Der Vorfall spielte sich in der Nähe des Einkaufszentrums "Quarree" ab. Der oder die bislang unbekannten Täter flüchteten daraufhin noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte vom Tatort, so ein Polizeisprecher am Abend. Bei dem verletzten Mann wurde eine Waffe aufgefunden und von der Polizei sichergestellt.

Angeschossener Mann in Behandlung: Die Polizei ermittelt weiter

Der Mann sei nach dem Zwischenfall ansprechbar gewesen und wurde in ein Krankenhaus transportiert. Laut dpa habe er eine Schussverletzung im Bein. Die Fahndungsmaßnahmen dauerten weiter an. Die ersten Ermittlungen wurden vom Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernommen. Polizeisprecher Timo Zill teilte mit, dass drei Männer dabei beobachteten worden sein, wie sie sich vom Tatort entfernt hätten. Außerdem werde vermutet, dass sie in einen Bahntunnel geflüchtet seien. Der U-Bahnhof Wandsbek wurde gesperrt.

Polizeieinsatz: Öffentlicher Nahverkehr lange gesperrt

Während die Polizei am Tatort ermittelte, erlag der öffentliche Nahverkehr um den Tatort, wie die Hamburger Hochbahn per Twitter mitteilte. Die Polizei teilte am späteren Abend auf Twitter mit, dass die Sofortfahndung nach drei Verdächtigen eingestellt wurde. Spezialeinsatzkräfte konnten nach einer Überprüfung verneinen, dass Personen in das Tunnelsystem der U-Bahnlinie 1 eingedrungen seien. 

Polizei sucht weiterhin drei Tatverdächtige

Der abgeriegelte U-Bahnhof Wandsbek Markt wurde gegen 21.15 Uhr wieder freigegeben, wie die Hamburger Hochbahn per Twitter mitteilte. Die Polizei gehe nach Auskunft des Lagezentrums aber weiterhin davon aus, dass es sich um drei Täter handle. Die Hamburger Polizei: "Die Ermittlungen zu den Hintergründen, dem Tatablauf und den Tatbeteiligten dauern an."

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