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Porträt
06.06.2018

Alexander Gerst: Unser Captain Kirk aus Künzelsau

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst fliegt zur ISS.
Foto: Jonas Güttler, dpa

Vor 30 Jahren war Alexander Gerst ein kleiner Bub mit einem großen Traum. Heute fliegt er zum zweiten Mal zur ISS und begeistert als "Astro_Alex" Millionen Follower.

Viel Spaß hatte Alexander Gerst, als er vor vier Jahren mit Reid Wiseman und Steve Swanson in der Schwerelosigkeit Fußball spielte. In Brasilien lief gerade die Weltmeisterschaft und nach dem 1:0-Sieg des deutschen Teams über die USA verpasste er seinen beiden Kollegen eine Glatze – der Wetteinsatz der Amerikaner für den Fall einer Niederlage. Heute darf „Astro-Alex“ wieder ins All – und der Termin fällt erneut mit einer Fußball-WM zusammen.

Überbordende Neugier war dem 42-jährigen Astronauten quasi in die Wiege gelegt. „Als kleiner Junge schon habe ich mich für alles interessiert, was mit der Entdeckung der Welt zu tun hatte: für Vulkane, Stürme, Erdgeschichte, ferne Kulturen und Länder – und für das All“, schreibt der im baden-württembergischen Künzelsau geborene Gerst in seinem Buch „166 Tage im All“. „Vollkommen irre“ habe er es gefunden, als sein Großvater – ein Amateurfunker – seine Antenne so ausrichtete, dass die Stimme des damals etwa sechsjährigen Enkels zum Mond und wieder zurückreiste.

Alexander Gerst: "Ich hatte schon immer den Traum"

Generell habe ihn seine Familie stets bestärkt, betont Gerst, der zwei jüngere Brüder hat. „Sie haben mich machen lassen, als ich als kleines Kind neugierig hinter jede Ecke geschaut habe und auf jeden Baum klettern wollte.“ Gerst studierte Geophysik, erklomm Vulkane in der Antarktis, Vanuatu und Äthiopien. Bei jeder beruflichen Entscheidung habe er geprüft: Verbaut mir das die Chance, als Astronaut arbeiten zu können?

„Ich hatte schon immer den Traum, dass ich mich einmal als Astronaut bewerben wollte“, sagt er. 2008 zahlte es sich dann aus, dass er seinen Browser darauf programmiert hatte, die Webseite der europäischen Raumfahrtagentur Esa regelmäßig auf neue Stellenausschreibungen für Astronauten zu überprüfen. Er gehörte zu den mehr als 8400 Bewerbern. Nach einer Reihe „sauschwerer“ Tests stand fest: Alexander Gerst wird Astronaut. Am 28. Mai 2014 startete er für ein halbes Jahr zur Internationalen Raumstation (ISS).

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst soll mit zwei anderen Raumfahrern aus Russland und den USA am kommenden Mittwoch zur ISS starten.
Foto: Pavel Golovkin, AP/dpa

Porträt: Alexander Gerst ist Botschafter für die Raumfahrt

Für die Esa war Gerst ein Geschenk des Himmels: „Astro-Alex“ macht – groß, durchtrainiert und kahlrasiert – etwas her als Botschafter für die Raumfahrt. Wie wohl kein ISS-Mitglied zuvor ließ er die Welt über Social-Media-Botschaften und Fotos teilhaben an seinem Abenteuer.

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Auch diesmal steht wieder die Forschung im Mittelpunkt der Aufgaben, die Gerst im All erfüllen soll. In manchen Experimenten ist er selbst das Untersuchungsobjekt, etwa wenn seine Muskelspannung und -elastizität gemessen wird. Er erforscht das menschliche Zeitempfinden und hilft Materialwissenschaftlern bei der Entwicklung neuer Metalllegierungen. Aber er wird auch einiges vermissen im All: „Das Baden im See. Das Grillen auf der Dachterrasse von Freunden. Das Joggen im Sommerregen. Auch ganz einfache, selbstverständliche Dinge wie den Geruch von Wald, das Rascheln von Gras.“

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