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Fifty Shades of Grey

12.02.2015

Pressestimmen zum Film: "Popo-Klatscher für Bambi"

Die Schauspieler Jamie Dornan und Dakota Johnson in einer Szene des Films "Fifty Shades of Grey".
Bild: Universal Pictures (dpa)

"Fifty Shades of Grey" ist im Kino angelaufen. Die Begeisterung der Kritiker zu dem Erotikstreifen hält sich allerdings in Grenzen. Hier die Pressestimmen.

"Dem Film gelingt eine recht komplexe Interpretation der Geschichte von Ana und Grey. Er pathologisiert das sadomasochistische Begehren der beiden nicht, deutet aber die zerstörerische Seite der Gewalt in ihrer Beziehung an. Bis auf wenige Längen hält der Film seine Spannung bis zum Schluss und – weil dies eine Trilogie ist – darüber hinaus." Zeit.de

"Jedes Rihanna-Video ist versauter" stern.de

"Ja, da hängen Peitschen für alle Lebenslagen, Ledermanschetten, bordellrote Seile samt ausgefuchsten Knoten, Metallgestänge und Ösen. Andererseits: Die Szenen sind eher soft als Softporno. Vor allem aber: BDSMlern geht es um einvernehmliche Kontrollspiele - der Film vermittelt den Eindruck, Angst gehört zwingend dazu. Grey hat einfach gepflegt einen an der Klatsche. Und dass er Anastasias alten VW-Käfer verscherbelt, ist wirklich reine Folter." Spiegel Online

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"Die Story: Naive Jungfrau im Blümchenkleid und Baumwollschlüpper guckt geschlagene 127 Minuten lang wie ein angeschossenes Bambi, während ihr ein junger Geldsack mit der Ausstrahlung eines RTL-Bachelors ein paar Popo-Klatscher verpasst." Bild

"Wie der Film ist? Kurz gesagt: fürchterlich kitschig." SVZ.de

"„Shades of Grey“ ist ein gefühlsduseliges, tränenreiches Beziehungsdrama mit Kuschel-SM, untermalt von sehnsuchtsvoller Musik. Zugegeben: Der Film ist besser als das Buch." Express.de

"Fifty Shades of Grey erfüllt die Erwartungen nur zum Teil. Viel nackte Haut (ich kann ihre Brüste jetzt im Traum zeichnen), eine gute Besetzung (Jamie Dornan spielt glaubwürdig. Und er ist heiss!) und ein fesselnder Soundtrack. Aber ein harter S&M-Streifen ist der Film nicht - er ist den Kinokassen zuliebe ab 16 freigegeben. Prüdes, geldgeiles Hollywood!" Blick.ch

"Alle, die befürchten, dass der Siegeszug von „Fifty Shades of Grey“ eine Kultur der häuslichen Gewalt wieder salonfähig macht, die einigermaßen aufgeklärte Gesellschaften eigentlich seit Jahrzehnten bekämpfen, können sich erst einmal wieder beruhigen." jetzt.de

"Manche und mancher mag enttäuscht sein, dass der Sexschocker sich bei genauerem Hinsehen als Liebesdrama entpuppt. Natürlich hat das handfeste kommerzielle Gründe, da der Film so in den USA mit der Jugendfreigabe „rated R“ herauskommt (hierzulande ist er ab 16 freigegeben). Für das Geschehen aber, das die Stationen des Buchs nachzeichnet, ist es ein Gewinn" tagesspiegel.de

Fifty Shades of Grey: Unterkühlt wie ein Musikvideo aus den späten 90ern

"Zwar bekommen Sexszenen in "Fifty Shades of Grey" mehr Raum als in der Durchschnittsromanze - ein Fünftel der knapp 120 Filmminuten, wahres Risiko geht Regisseurin Sam Taylor-Johnson ("Nowhere Boy") aber nicht ein." news.at

"Der ganze Film ist so unterkühlt wie ein Musikvideo aus den späten 90ern. Wenn man beim Sex wenig Interesse an der Chemie der Darsteller hat, aber penibel auf die perfekte Ausleuchtung des Schlafzimmers achtet, kommt halt wenig Leidenschaft auf. Anderseits ist genau das natürlich der Punkt von "Fifty Shades": Gefühlskälte, Unnahbarkeit, Machtspiele." brigitte.de

"Erotikfilmfans werden enttäuscht. Die wenigen Sexszenen würden im nächsten Beate-Uhse-Shop bestenfalls belächelt." Morgenpost.de

"Sauberes Hochglanzkino jagt dabei einer als „Mummy-Porn“ verspotteten Vorlage hinterher und muss sich 120 Minuten gegen den Dauerverdacht wehren, hier würde aus Kohle noch mehr Kohle gemacht, wenn ein vom Kontrollwahn besessener Jungentrepreneur die Literaturstudentin Anastasia nicht nur in das Grundgeheimnis der körperlichen Liebe einführt, sondern eine vertragliche Bindung für eine Bondage-Beziehung sucht." ORF

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