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Porträt

08.11.2018

Ryan Gosling: Der Halbgott von nebenan

Ryan Gosling sagt von sich selbst: „Ich halte mich nicht für besonders gut aussehend.“
Bild: Rodin Eckenroth, afp

Ryan Gosling gilt als „Sexiest Man Alive“ – lehnte aber den Titel ab und bezeichnet sich lieber als Feminist. Nun schießt Hollywood ihn auf den Mond.

Was der nicht alles kann: Singend durch Hollywood tänzeln („La La Land“), einen tristen Mittvierziger zu einem Womanizer ausbilden („Crazy Stupid Love“) oder unglaublich rasant und zugleich souverän durch die Stadt düsen („Drive“). Jetzt fehlt nur noch – Sie erraten es – der „Aufbruch zum Mond“. Im gleichnamigen Film ist Ryan Gosling als Neil Armstrong zu sehen. Der erste Mann auf dem Mond ist der Nationalheld der Amerikaner – dass Gosling eigentlich Kanadier ist, scheint niemanden zu stören.

Kein Wunder: Ryan Gosling hat Sympathiewerte wie kaum ein anderer Hollywood-Star. Frauen lieben ihn wegen seines Aussehens. Männer bewundern ihn für sein Können. Der 37-Jährige ist nicht nur im Film ein Musiktalent. In der Band „Dead Man’s Bones“ singt und spielt er gleich mehrere Instrumente: Cello, Piano, Schlagzeug oder Gitarre. Sein Unterhaltungstalent kommt nicht von ungefähr. Mit zwölf nimmt Gosling an einem Casting für die Disney-Sendung „Mickey Mouse Club“ teil. Ihm wird ein Zwei-Jahres-Vertrag angeboten. Eine große Chance für den jungen Ryan. Es bedeutet aber auch einen Umzug: vom kanadischen Ontario nach Florida. Mutter und Schwester kommen mit ihm mit, „aber mein Vater wollte das nicht“, erinnert Gosling in einem Interview. Die Ehe der Eltern zerbricht. Unter den Stars der Disney-Sendung sind bekannte Namen wie Christina Aguilera, Justin Timberlake und Britney Spears. Doch Gosling entgeht dem Schicksal eines Ex-Kinderstars. Keine Drogen, keine Eskapaden: nach dem Ende des „Mickey Mouse Club“ geht er nach Kanada zurück.

Ryan Gosling ist nicht der klassische Frauenheld

Oft spielt Gosling den unzugänglichen Typ: ob als schweigsamer Stuntman in „Drive“ oder schüchterner Einzelgänger in „Lars und die Frauen“. Der klassische Frauenheld ist er nicht. Er bezeichnet sich selbst als Feminist. Den Titel als „Sexiest Man Alive“ lehnte der Frauenschwarm ab. Stattdessen sagt er über sich selbst: „Ich halte mich nicht für besonders gut aussehend.“ Vor allem seine Kindheit, die er hauptsächlich mit Mutter und Schwester verbracht hatte, prägte ihn. „Ich glaube Frauen sind besser als Männer. Sie sind einfach stärker.“

Im Musical-Film „La La Land“ spielt Ryan Gosling einen Jazz-Pianisten mit Hang zur Romantik.
Bild: Dale Robinette, dpa

Privat ist er mit der Schauspielkollegin Eva Mendes liiert. Das Paar hat sich während der Dreharbeiten zum Sozialdrama „The Place Beyond the Pines“ kennengelernt. Mittlerweile hat das Paar zwei Töchter im Alter von zwei und vier Jahren. Sie haben ihren Papa am Set von „Aufbruch zum Mond“ besucht. Das hat einen bleibenden Eindruck bei den Kindern hinterlassen, wie Gosling in einer Late Night Show erzählte: „Ich glaube, sie denken jetzt, ich sei ein Astronaut. Meine Älteste zeigte kürzlich auf den Mond und sagte so ‚Da arbeitest du, richtig?’“

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