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Rockband U2

28.02.2009

Sänger Bono verletzt über Vorwürfe der Steuerflucht

Bono wird Kolumnist bei der «New York Times»
Bild: DPA

Der Frontmann der irischen Rockband U2, Bono, hat sich betroffen über die Vorwürfe der Steuerflucht geäußert, mit denen die Gruppe seit einem Vermögenstransfer in die steuerlich günstigeren Niederlande konfrontiert ist.

Dublin (AFP) - Der Frontmann der irischen Rockband U2, Bono, hat sich betroffen über die Vorwürfe der Steuerflucht geäußert, mit denen die Gruppe seit einem Vermögenstransfer in die steuerlich günstigeren Niederlande konfrontiert ist. "Wir zahlen Millionen und Abermillionen an Steuern", sagte Bono der Zeitung "Irish Times" am Freitag zum Erscheinen des neuen U2-Albums "No Line On The Horizon". Was die Band besonders verletze, sei der Vorwurf der Heuchelei, sagte Bono, der mit großem Einsatz gegen Armut, Hunger und Aids vor allem in Afrika kämpft und dafür mehrfach ausgezeichnet wurde.

Nach einer Steuerreform in Irland, die unter anderem Einkommen auf Autorenrechte stärker belastet, hatte die Band im Jahr 2006 entschieden, einen Teil ihres Vermögens in die Niederlande zu transferieren. Weltweit hagelte es dafür Kritik von Politik und Hilfsorganisationen. Die 1976 in Irland gegründete Mit 140 Millionen verkauften Platten zählt U2 zu den erfolgreichsten Rockbands. Ihr Vermögen wird auf 545 Millionen Euro geschätzt.

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