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USA

02.11.2017

Schießerei in Colorado: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Bei einer Schießerei am Mittwochabend sind drei Menschen gestorben. Mittlerweile nahm die Polizei einen 47-jährigen Verdächtigen fest.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

In der Stadt Thornton im US-Bundesstaat Colorado gab es am Mittwochabend eine Schießerei mit drei Toten. Nun nahm die Polizei einen 47-jährigen Tatverdächtigen fest.

Nach einer Schießerei in einem Supermarkt in den USA mit drei Todesopfern hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Ein 47-Jähriger sei in Gewahrsam, erklärte die Polizei am Donnerstag auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter. In einem Walmart-Markt im Bundesstaat Colorado soll er am Mittwochabend zwei Männer erschossen haben. Eine Frau wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo sie später starb.

Polizei: Es war wohl kein geplanter Anschlag

Der Zeitung Denver Post sagte Polizeisprecher Victor Avila, der Verdächtige sei "sehr lässig", die Hände in den Taschen, in den Supermarkt in der Stadt Thornton gegangen, habe seine Waffe gegriffen, um sich geschossen und dann den Laden wieder verlassen. Die Ermittlungen deuteten auf eine "willkürliche" Tat hin. "Wir leben in einer verrückten Welt", sagte Avila.

33.000 Todesfälle in den USA wegen Schusswaffen

Der Einsatz von Schusswaffen und tödliche Schießereien kommen in den USA sehr häufig vor. Einer in diesem Monat veröffentlichten Studie zufolge gehen jährlich mehr als 33.000 Todesfälle in den USA auf den Gebrauch von Schusswaffen zurück.

Gegen die Waffengewalt wird aber nur wenig unternommen, da die einflussreiche Waffenlobby National Rifle Association (NRA) Maßnahmen zur Waffenkontrolle kategorisch ablehnt. In den Reihen der in Washington regierenden Republikaner sind viele Abgeordnete auf die Finanzierung und Unterstützung der NRA angewiesen. afp

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