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Lawinenunglück

10.01.2019

Schnee-Chaos: Schüler aus Deutschland werden von Lawine erfasst

In Österreich wurden sechs Schüler aus Deutschland von einer Lawine erfasst.
Bild: Bernd März, dpa (Symbol)

Sechs Schüler aus Deutschland bekamen die Gefahren des Winters zu spüren und wurden von einer Lawine erfasst. Glücklicherweise blieben alle unverletzt.

Für sechs Schüler aus Sachsen-Anhalt wurde das Winterwetter am Mittwoch zur lebensbedrohlichen Gefahr. Die Schüler aus Halle (Saale) wurden in Österreich im Skigebiet Wildkogel von einer Lawine erfasst und teilweise von dieser verschüttet. Nach Angaben der Polizei wurden demnach zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren ganz, zwei weitere Jugendliche im Alter von 17 Jahren teilweise verschüttet.

Zwei weitere Schüler wurden von der Lawine zwar erfasst, jedoch nicht verschüttet. Die 29-jährige Lehrerin sowie eine weitere Jugendliche kamen nicht mit der Lawine in Kontakt.  Wie die Polizei darauf mitteilte, überlebten die Schüler den Vorfall und blieben glücklicherweise nahezu unverletzt. Vorsorglich wurden die Schüler in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses aber bereits wieder verlassen.

Schnee-Chaos: Lawinen-Gefahr droht im gesamten Alpenraum

Immer mehr Gebiete in Österreich können durch das Schnee-Chaos nicht mehr erreicht werden. Aufgrund der immensen Schneemengen, riefen Behörden auch in den bayrischen Alpen die zweithöchste Lawinenwarnstufe aus. Besonders im österreichischen Bundesland Salzburg gilt in großen Teilen die höchste Lawinen-Warnstufe, wie der Lawinenwarndienst des Landes mitteilte.

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Auch im Berchtesgadener Land wurde bereits eine Straße von einer Lawine teilweise verschüttet. Laut Rettungskräften sei keiner zu Schaden gekommen. Dennoch saßen rund 350 Menschen fest und mussten durch einen Lkw mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Wie ein Sprecher des Landratsamtes mitteilte, sei die Straße bis auf weiteres gesperrt.

Deutscher Wetterdienst erwartet weiteren Schnee

Mindestens bis Mitte nächster Woche sei vor allem im Alpenraum weiter mit Schnee zu rechnen, sagte der Leiter der Regionalen Wetterberatung München des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Guido Wolz, am Mittwoch. Auch im Erzgebirge ist weiterhin mit starkem Schneefall zu rechnen, wie DWD-Meteorologen am Mittwoch in Offenbach vorhersagten.

In tieferen Lagen bleibe es dagegen bei nasskaltem Wetter. Eine Unwetterwarnung des DWD gelte aktuell noch bis Freitag. Am Samstag könnte sich die Lage dann vorübergehend etwas entspannen. (AZ/dpa)

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