Newsticker
USA halten an Corona-Einreisesperre für Europäer fest
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Schweden: Uni-Niveau zu schlecht: Studentin bekommt Studiengebühren zurück

Schweden
14.06.2016

Uni-Niveau zu schlecht: Studentin bekommt Studiengebühren zurück

An ihrer schwedischen Universität war das Niveau zu schlecht, als dass es für ihre Wunschkarriere gereicht hätte - deshalb zog eine Studentin vor Gericht.
Foto: Julian Stratenschulte, dpa (Symbolfoto)

Eine US-Studentin hat sich über das Niveau ihrer schwedischen Universität beschwert. Das Gericht hat jetzt entschieden: Die Hochschule muss der Frau Studiengebühren zurückzahlen.

Weil sie das Niveau an ihrer Universität zu schlecht fand, ist eine US-Studentin in Schweden vor Gericht gezogen - und hat Recht bekommen: Die Hochschule Mälardalen muss Connie Askenbäck umgerechnet gut 18.000 Euro Studiengebühren zurückzahlen. Die Richter begründeten ihre Entscheidung am Dienstag damit, dass es gravierende "Lücken" im angebotenen Lehrstoff gegeben habe.

Zu wenig Wissen für ihre Wunschkarriere im Finanzwesen

Askenbäck ist US-Bürgerin und mit einem Schweden verheiratet. Die 31-Jährige kam 2011 nach Schweden, wo sie sich an der Hochschule in Västeräs im Osten des Landes für ein Studium der Finanzanalytik einschrieb. Schon bald aber bemerkte sie nach eigenen Angaben, dass vor allem das Mathematikniveau zu niedrig sei, um die von ihr angestrebte Karriere im Finanzwesen zu ermöglichen.

2013 wurde die Universität auch bei einer staatlichen Inspektion kritisiert, die Experten sprachen von erheblichen Wissenslücken. Askenbäck brach daraufhin ihr Studium ab - und zog vor Gericht. Dieses verurteilte die Hochschule nun zur Rückzahlung der kompletten für drei Jahre entrichteten Studiengebühren in Höhe von 170.000 schwedischen Kronen plus Zinsen. afp

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.