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13.06.2017

Schweres Beben in Ägäis

Eine Tote auf Lesbos

Bei einem Seebeben in der Ägäis sind auf der griechischen Insel Lesbos mindestens zwölf Menschen verletzt worden, eine Frau konnte nur noch tot aus den Trümmern ihres Hauses geborgen werden. Von den Verletzten sei niemand in Lebensgefahr, teilten die Ärzte des Krankenhauses der Insel mit.

Am schlimmsten wurde nach Angaben des Bürgermeisters der Insel, Spyros Galinos, die Ortschaft Vrises getroffen. „Mehrere Häuser in Vrises sind schwer beschädigt oder eingestürzt“, sagte er im griechischen Rundfunk. Auch in der Ortschaft Plomari wurden mehrere Häuser schwer beschädigt, wie Augenzeugen im Staatsfernsehen berichteten. Zahlreiche Straßen seien unpassierbar nach Erdrutschen, teilte der griechische Verkehrsminister Christos Spirtzis mit.

Nach Angaben des Erdbeben-Monitors des Helmholtz-Zentrums in Potsdam hatte das Beben eine Stärke von 6,4. Das Zentrum lag in der Ägäis zwischen Lesbos und der türkischen Küstenmetropole Izmir. Die Erschütterungen waren den Angaben zufolge bis nach Athen und Istanbul zu spüren. Es kam zu einem kleinen Tsunami, der aber keine Schäden anrichtete. (dpa)

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