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Deutscher Wetterdienst

30.08.2019

Sommer 2019 drittwärmster seit Start der Aufzeichnungen

Erstmals wurde in diesem Jahr in Deutschland die Marke von 42 Grad überschritten.
Bild: Arno Burgi (dpa)

"Heiß, heißer, Deutschland - Ein Tag für die Wettergeschichte" - das twitterte der DWD angesichts der Rekord-Temperaturen Ende Juli, als 42,6 Grad im Emsland gemessen wurden. Auch insgesamt war es vorläufigen Daten zufolge ungewöhnlich heiß.

Der Sommer 2019 war nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes der drittwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881.

Die Durchschnittstemperatur lag bei 19,2 Grad, wie der Wetterdienst in Offenbach am Main in einer ersten Sommerbilanz mitteilte. Lediglich in den Jahren 2003 und 2018 war es in Deutschland mit 19,7 und 19,3 Grad noch wärmer.

Einige Rekorde fielen in diesem Jahr dennoch: Erstmals überschritten die Temperaturen in Deutschland die Marke von 42 Grad. Bei der Hitzewelle Ende Juli wurden im niedersächsischen Lingen 42,6 Grad gemessen. Vor Beginn des Sommers hatte die Rekordtemperatur bei 40,3 Grad im bayerischen Kitzingen gelegen. Dieser Wert wurde in diesem Jahr aber gleich mehrmals übertroffen. Der Juni 2019 gilt als der wärmste seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen.

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Der Sommer 2019 war auch geprägt von Trockenheit. So wurden dieses Jahr laut Deutschem Wetterdienst 175 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gemessen, dieser Wert liegt um 27 Prozent unter dem langjährigen Vergleichswert von 239 Litern pro Quadratmeter.

Der Sommer sorgte auch für reichlich Sonnenschein: Mit 755 Sonnenstunden liegt er auf dem vierten Platz in der Statistik, die seit 1951 geführt wird. "Den meisten Sonnenschein erhielt die Insel Rügen und Umgebung mit bis zu 900 Stunden, den wenigsten einige Gebiete Schleswig-Holsteins mit örtlich nur 600 Stunden", berichtete der DWD.

Aus meteorologischer Sicht beginnt am kommenden Sonntag mit dem September bereits der Herbst. Der bisherigen Vorhersage zufolge sinken kommende Woche tatsächlich die Temperaturen, es soll wechselhaft und kühler werden. (dpa)

DWD-Prognose

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