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Krokodiljäger

22.02.2019

Steve Irwin zum 57. Geburtstag: Ein Wassertier brachte ihm den Tod

Krokodiljäger Steve Irwin, der heute 57. Geburtstag gefeiert hätte, starb 2006 tragisch.
Bild: How Hwee Young, dpa (Archiv)

Krokodiljäger Steve Irwin wird heute mit einem Google Doodle gewürdigt. Der Dokumentarfilmer, der heute 57. Geburtstag gefeiert hätte, starb 2006 tragisch.

Steve Irwin ist unvergessen - das beweist auch das Google Doodle zu seinem 57. Geburtstag heute. Den aus der beliebten Doku-Reihe "The Crocodile Hunter" bekannten Australier begleiteten zeitlebens exotische Tiere. Doch leider führte ein Tier auch zu seinem frühen Tod.

Steve Irwin wurde 1962 im australischen Bundesstaat Victoria geboren und war von klein auf von den heimischen Tieren fasziniert. Insbesondere große Reptilien, wie Krokodile und Schlangen, begeisterten den Australier. So wünschte sich der kleine Steve zu seinem sechsten Geburtstag nichts Alltägliches wie ein Fahrrad, sondern eine Pythonschlange. Diese bekam er auch und nannte sie Fred. Im Kindesalter soll Irwin auch bereits seinem Vater bei der Umsiedlung von Repitilienarten geholfen haben.

Steve Irwins Leidenschaft für Reptilien kam also nicht von ungefähr. Die gesamte Familie Irwin hatte ein großes Interesse an den schuppigen Bewohnern ihrer Heimat. Dass zeigte sich auch daran, als sie in den 1970er Jahren nach Queensland in Australien zogen. Denn hier eröffneten die Irwins ihren eigenen Reptilien-Park namens "Beerwah Reptile Park". An diesem Ort soll Irwin später eine Schildkrötenart entdecken. Sie wird seinen Namen tragen -"Elseya irwini".

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Im Jahre 1991, mit Ehefrau Terri bereits verheiratet, übernahm Steve Irwin die Leitung des Beerwah Reptile Parks der Eltern. Dieser wurde im Laufe der Zeit in "Queensland Reptile and Fauna Park" und später in "Australia Zoo" umbenannt.

Fünf Jahre später sollen die Dreharbeiten zu seiner abenteuerlichen Doku-Reihe "The Crocodile Hunter" beginnen. Tatsächlich entstanden die Aufnahmen der ersten Folge während der Flitterwochen von Steve und Terri Irwin. Die Sendung erwies sich als großer Erfolg und wurde 15 Jahre im amerikanischen und australischen Fernsehen ausgestrahlt. 2002 wurde sie erstmals im deutschen Fernsehen gezeigt. Zu dieser Zeit entstand auch ein Kinofilm namens "Crocodile Hunter – Auf Crash-Kurs".

Vor allem in den Vereinigten Staaten entstand um den abenteuerlustigen Dokumentarfilmer ein regelrechter Kult. Mit seinem australischen Akzent und dem freudigen Ausruf "Crikey!" sowie seiner Hingabe für die Tierwelt stand er stellvertretend für ganz "Down Under".

Krokodiljäger Steve Irwin wäre heute 57 Jahre alt geworden. Google ehrt ihn mit einem Doodle.
Bild: Google Screenshot

Krokodiljäger Steve Irwin starb tragisch

Irwin war sich nach eigenen Angaben der Gefahren seiner Leidenschaft stets bewusst. Doch sein plötzlicher Tod kam für viele unerwartet. So kam es 2006 während Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef zum tödlichen Vorfall. Krokodiljäger Steve Irwin 2006 wurde von einem Stachelrochen direkt ins Herz gestochen und starb an den Folgen.

Steve Irwin wurde in einer privaten Zeremonie auf dem Gelände des "Australia Zoo" beigesetzt. Seine Frau Terri und ihre beiden Kinder, Bindi Sue (20) und Robert Clarence (15), führen sein Erbe fort. Heute wäre Steve Irwin 57 Jahre alt geworden - und ist einfach unvergessen. (AZ)

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22.02.2019

Angeblich war er sich seiner höchst gefährlichen Leidenschaft bewusst - nichts als dummes Gelabere, wenn man seinen absolut vermeidbaren Tod zum "Vergleich" hernimmt. Wer die Gefahr liebt, kommt darin um!

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