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Game of Thrones

20.05.2019

Stimmen und Kritik zum GoT-Finale: "Frust bei den Fans"

Peter Dinklage as Tyrion Lannister: Das Finale von Game of Thrones spaltet die Fangemeinde. Hier Reaktionen und Kritik.
Bild: Helen Sloan, dpa

"Game of Thrones" ist zu Ende - und das Finale spaltet Fans und Filmwelt. Hier Kritik und Reaktionen zur letzten Folge von GoT. Achtung: Spoiler-Alarm.

Game of Thrones, Staffel 8, Folge 6 - oder kurz: das GoT-Finale - ist gelaufen. Millionen Fans der Erfolgsserie wissen jetzt, wie der Kampf um den Eisernen Thron endet. Die Reaktionen und die Kritik sind allerdings teils harsch. Hier ein Überblick.

"Aus! Aus! Aus! Das große Spiel von „Game of Thrones“, der vielleicht wirkmächtigsten Serie der Gegenwart, ist beendet. Die Geschichte endet nicht mit einem Paukenschlag, wie von vielen erwartet – aber doch mit Blut und Tränen." RollingStone

"War es für die "Game of Thrones"-Macher überhaupt möglich, einen zufriedenstellenden Abschluss der Serie zu finden? Versucht haben sie es." Gala

" Es war, kann man nicht anders sagen, erstaunlich gut. Es ist David Benioff und D.B. Weiss tatsächlich gelungen, "Game of Thrones" zu einem würdigen, geradezu versöhnlichen Abschluss zu bringen und alle geliebten Figuren in eine zwar ungewisse, aber irgendwie hoffnungsvolle Zukunft zu entlassen." Spiegel Online

"Nicht alle Charaktere bekommen mit Episode 6 ein klares Ende. Zudem haben die Chefautoren der Serie, David Benioff und D.B. Weiss, sich immer wieder Mühe gegeben, die Serie mit jeder Menge Andeutungen und Unklarheiten zu spicken, damit Fans ihre eigenen Schlüsse ziehen und Theorien schmieden können. Traurigerweise bleiben eine Menge davon nun unbeantwortet." Bento

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Finding the words to write this post has left me overwhelmed with how much I want to say but how small words feel in comparison to what this show and Dany have meant to me. The mother of dragons chapter has taken up the whole of my adult life. This woman has taken up the whole of my heart. I’ve sweated in the blaze of dragon fire, shed many tears at those who left our family early, and wrung my brain dry trying to do Khaleesi and the masterful words, actions (and names) I was given, justice. Game of Thrones has shaped me as a woman, as an actor and as a human being. I just wish my darling dad was here now to see how far we’ve flown. But to you, dear kind magical fans, I owe you so much thanks, for your steady gaze at what we’ve made and what I’ve done with a character that was already in the hearts of many before I slipped on the platinum wig of dreams. Without you there is no us. And now our watch has ended. @gameofthrones @hbo #love #motherofdragonsoverandout

Ein von @ emilia_clarke geteilter Beitrag am

 

"Jeder und jede Wichtige hat in der letzten GoT-Folge noch einmal einen Auftritt. Na gut, Daario Naharis fehlte, aber hat den jemand wirklich vermisst? Vielleicht also ein guter Moment, sich zu erinnern an die, die diesen Serienmoment nicht erleben durften. Wie etwa Khal Drogo, Eddard Stark, Hodor, Petyr Baelish, Jorah Mormont oder auch der Nachtkönig. Sie spielten wichtige Rollen - aber das Ende gehörte anderen." Süddeutsche

"Natürlich stellt sich die Frage, ob "Game of Thrones" überhaupt ein würdiges Finale hätte liefern können, bei all dem Druck. Absolut, ja. Die Antwort darauf ist gar nicht schwierig, da die letzten zwei "Game of Thrones"-Staffeln ein Exempel dafür statuiert haben, wie es aussieht, wenn wirklich alles passt, nur das Drehbuch nicht." DWDL

"Frust bei den Fans" Deutschlandfunk

"Bei den großen Serien unserer Zeit zeigt sich ein ums andere Mal: Nicht der Anfang ist schwer, sondern das Ende. Besonders auch „Game Of Thrones“ hatte in der aus nur sechs Folgen bestehenden achten Staffel mit diesem Problem zu kämpfen. Die Erwartungen waren riesig und konnten somit eigentlich nur enttäuscht werden, doch dazu kamen eben auch einige überhastet erzählte Entwicklungen und kreative Entscheidungen, die einen sehr lauten Teil der Fangemeinde im Internet erzürnten." filmstarts

Kritik zu GoT-Finale: War es ein würdiges Ende? Eigentlich nicht

"Die Abschlussfolge schafft eben wieder die fürs fantastische Erzählen so wichtige Beschwichtigung unseres Unglaubens, unserer Logiksuche, unserer Beckmesserei - auch dadurch, dass die Figuren wieder Zukunft haben. Deren vermeintliches Fehlen war für Autoren wie Zuschauer zuletzt ein Hemmschuh. Das schöne Gefühl der ersten Staffeln, in dieser Welt sei alles – außer dem Hehren, Edlen, Guten – möglich, wich der Anspannung, dass nun endlich eine starke Erzählerhand die vorher so widerspenstigen Figuren auf genau eine Erzählbahn ohne weitere Ausbruchsmöglichkeit lenken musste." Stuttgarter Zeitung

"Weil die Autoren im Finale, anders als in den finalen Episoden, nicht auf Überwältigung und damit auf Ermattung im unnötigen Höhepunkt gesetzt haben, ist das Ende von „Game of Thrones“ ein Akt der Versöhnung. „GoT“ muss als Gesamtkomplex gewürdigt, erinnert und geliebt. Es waren acht großartige Jahre. Das Ende eines Moments ist nicht das Auslöschen von Momenten." Tagesspiegel

"War es ein würdiges Ende? Eigentlich nicht. Das, was "Game of Thrones” lange ausmachte - glaubwürdige Figuren, die in einer komplexen Handlung und starken Dialogen miteinander interagieren -, fehlte der Folge nahezu vollständig." Stern

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