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Stuttgart
02.08.2019

Polizei sucht nach tödlichem Schwert-Angriff in Stuttgart nach Motiv

Tatort in Stuttgart: Das 36 Jahre alte Opfer wurde nach Polizeiangaben im Zuge eines Streits mit einem «schwertähnlichen Gegenstand» erstochen.
Foto: Kohls/SDMG, dpa

Mit einer Art Schwert ersticht in Stuttgart ein Mann einen anderen auf offener Straße. Die Ermittler suchen weiter nach Gründen für die Tat.

Nach der tödlichen Stichattacke auf offener Straße in Stuttgart will die Polizei am Freitag weitere Zeugen vernehmen. Darunter seien Anwohner und Bekannte des Opfers und des mutmaßlichen Täters, sagte ein Sprecher der Polizei.

Weiter soll das Motiv für die Bluttat vom Mittwochabend geklärt werden. Bislang gehen die Ermittler von persönlichen Beweggründen aus. Der Verdächtige soll den Angaben nach bis vor kurzem bei dem Opfer gewohnt haben. Vor dem Angriff hätten die beiden Streit gehabt, der 28-Jährige soll dann mit einer Art Schwert den 36-Jährigen erstochen haben.

Schwert-Angriff in Stuttgart: Identität des Verdächtigen wird noch geprüft

Die Identität des Verdächtigen, der die Tat am Donnerstag gegenüber der Polizei gestanden hatte und in Untersuchungshaft sitzt, ist noch nicht abschließend geprüft. Bislang geht die Polizei davon aus, dass er Syrer ist und seit 2015 in Deutschland mit einem gültigen Aufenthaltsstatus lebt. "So ist er registriert", sagte ein Sprecher. Ob diese Angaben aber tatsächlich stimmen, müsse noch verifiziert werden. Mit dieser Identität sei der Verdächtige jedenfalls schon bei der Polizei bekannt gewesen - zu den Hintergründen äußerte sich der Sprecher aber nicht.

Der 36 Jahre alte Deutsche war nach dem Angriff blutüberströmt auf der Straße liegen geblieben. Zeugen verständigten die Polizei. Unter anderem mit einem Hubschrauber fahndete sie nach dem Verdächtigen und stellte ihn wenige Stunden später in der Nähe des Tatorts.

Nach der Tat kursierten mehrere Videos davon im Netz. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft, ob sich Menschen, die Videos aufgezeichnet und hochgeladen haben, strafbar gemacht haben. (dpa)

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