1. Startseite
  2. Panorama
  3. Symptome, Ansteckung, Behandlung: Die Infos zum Coronavirus

Coronavirus

26.02.2020

Symptome, Ansteckung, Behandlung: Die Infos zum Coronavirus

Ein Coronavirus unter dem Mikroskop: Wir informieren rund um Behandlung, Symptome und Ansteckung.
Bild: ---/NIAID-RML/dpa

Es gibt immer mehr Coronavirus-Fälle und -Tote. In diesem Artikel bekommen Sie die grundlegenden Infos rund um Symptome, Ansteckung und Behandlung.

Das neue Coronavirus verbreitet sich weiter. Auch in Europa gibt es immer mehr Fälle. Daher liefern wir in diesem Artikel die wichtigsten Informationen - unter anderem rund um Symptome, Behandlung und Ansteckung.

Coronavirus-News aktuell: Die Fälle

Weltweit steigt die Zahl der Toten und Infizierten durch das Coronavirus. Die WHO hat daher am 30. Januar eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen. Damit ist die Empfehlung verbunden, die Ausbreitung über die Grenzen hinweg einzudämmen. Die 190 Mitgliedsstaaten sind aufgerufen, wegen der von der WHO ausgerufenen Notlage Maßnahmen zu ergreifen und miteinander abzustimmen.

Unsere Grafiken zeigen, wie viele Infektionen und Todesfälle weltweit bestätigt sind:

In Deutschland gibt es zwei neue Fälle in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen. Hier lesen Sie mehr: Coronavirus in zwei deutschen Bundesländern nachgewiesen. In Italien stieg die Zahl deutlicher: Bis zum Dienstagabend waren 322 Ansteckungen bekannt.

Ansteckung: Ist das Coronavirus ansteckend für Menschen?

Anders als zu Beginn angenommen, ist eine Infizierung von Mensch zu Mensch möglich. Ein entscheidendes Indiz dafür war die Infizierung von Krankenhausmitarbeitern in China, die am 20. Januar von der dortigen Gesundheitsbehörde mitgeteilt wurde. Es soll sich um eine Mischung aus Tröpfchen- und Schmierinfektion handeln, sagte der Berliner Virusforscher Christian Dorsten. Der chinesische Vizeminister Li Bin warnte bereits, das neue Coronavirus könne mutieren und sich weiter ausbreiten.

Anzeichen: Was sind die Coronavirus-Symptome (Mensch)?

Coronaviren an sich sind nicht neu - aber die Variante mit der Bezeichnung 2019-nCoV schon. Manche Erreger verursachen harmlose Erkrankungen wie Erkältungen. Es sind aber auch gefährliche Atemwegserkrankungen möglich, wie etwa Sars oder Mers. Eine Sars-Pandemie war Anfang der 2000er ebenfalls in China ausgebrochen und hatte sich weltweit verbreitet. Hier gab es aber bereits in den ersten Wochen deutlich mehr Todesfälle als bei dem neuen Coronavirus.

Das neue Virus äußert sich laut Experten durch hohes Fieber, Husten und eine Lungenentzündung und ist laut dem Virusforscher Dorsten eine Variante des Sars-Erregers. Offenbar ist der Krankheitsverlauf aber weniger drastisch. Die Betroffenen, die bisher an dem Virus gestorben sind, sollen bereits vorher chronisch krank gewesen sein.

Wie sieht die Behandlung beim Coronavirus aus? Ist es heilbar?

Wie das Robert-Koch-Institut mitteilt, gibt es aktuell noch keine Therapie, die sich gegen das Coronavirus selbst richtet. Das Institut gibt an: "Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes, z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes und gegebenenfalls Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ- beziehungsweise Begleitinfektionen." (AZ)

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren