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Syrien
16.08.2019

13 Tote bei Luftangriff auf Flüchtlingssiedlung

Ein Mitglied des syrischen Zivilschutzes steht vor einem Krankenwagen, der nach einem Luftangriff in Maaret al-Numan zerstört wurde.
Foto: Violet, dpa (Symbolbild)

Laut Aktivisten sind in Syrien 13 Menschen bei einem Luftangriff auf Flüchtlingsunterkünfte gestorben. Russland soll für die Bombardierung verantwortlich sein.

Bei einem Luftangriff auf Flüchtlingsunterkünfte in Syriens letztem großen Rebellengebiet Idlib sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten nahe dem Ort Hass seien auch vier Kinder, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitagabend.

Sie machte die russische Luftwaffe für die Bombardierung verantwortlich. Moskau ist im syrischen Bürgerkrieg ein wichtiger Verbündeter der Regierung.

Idlib: Hilfsorganisationen beklagen dramatische humanitäre Lage

Russland sowie die Türkei als Partner der Rebellen hatten sich auf eine Deeskalationszone und eine Pufferzone für die Region um Idlib im Nordwesten Syriens geeinigt. So sollte eine Offensive der Regierung verhindert werden. Die Anhänger von Machthaber Baschar al-Assad begannen Ende April jedoch mit Angriffen und konnten zuletzt ein strategisch wichtiges Gebiet einnehmen. Die Region wird bisher von der Al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) dominiert.

In dem Gebiet leben rund drei Millionen Menschen, etwa die Hälfte davon Vertriebene. Hilfsorganisationen beklagen eine dramatische humanitäre Lage. Viele Flüchtlinge leben in provisorischen Unterkünften am Rand von Ortschaften oder in halb fertigen Gebäuden. (dpa)

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