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Tatort-Kritik
16.09.2013

Pressestimmen zum Tatort: "Furios gespielter Milieuthriller"

Pressestimmen zum Tatort: Der Kampf der Wiener Ermittkler im Rotlichtmilieu überzeugte, war aber wegen seiner Brutalität nur schwer erträglich, so die Kritiker.
Foto: rbb/ORF/Petro Domenigg

Pressestimmen zum Tatort: Der Kampf der Wiener Ermittler im Rotlichtmilieu überzeugte, war aber wegen seiner Brutalität nur schwer erträglich, so die Kritiker.

Die Pressestimmen zum Tatort aus Wien: Eine brutal verprügelte Majorin Bibi Fellner, ein Kind als Mörder. Der Tatort "Angezählt" vom ORF am Sonntagabend war nichts für empfindliche Seelen. In seinem 31. Fall ermittelten Oberstleutnant Moritz Eisner und Kollegen im Milieu von Menschenhandel und Prostitution.

"Diese Fellner zwischen Zorn, Verzweiflung und Angriffslust ist das Triebwerk für den Lauf der Dinge dieses außergewöhnlichen Tatorts und gleichsam Adele Neuhausers Meisterstück." WAZ

"Aus der Eskalation schöpft der aktuelle "Tatort" "Angezählt" seine Glaubwürdigkeit. Für den Rest sorgt die Mischung aus Schmäh, Schlendrian und Durchwurschteln." Berliner Morgenpost

"Tötende Kinder und verbrennende Frauen, deren verkohlte Haut auch noch dramatisch ins Bild gesetzt wird: Viel brutaler kann es im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu dieser Sendezeit kaum zugehen." Welt

"Das Wiener Ermittler-Duo bewegt sich an diesem Wochenende in einem Psychodrama, das weit über den Krimistandard hinausreicht." WAZ

Pressestimmen: Ein Tatort, der auf den Magen schlägt

"Ein gut recherchierter, furios gespielter Milieuthriller." Spiegel Online

"Ein „Tatort“, der einem auf den Magen schlägt. Weil er trotz Klischees so verdammt gut gemacht ist." Focus Online

"Der ORF-Tatort „Angezählt“ ist ein schwarzer Western im illegalen Prostituiertenmilieu. Regie und Drehbruch ersparen uns nichts. Noch schlimmer geht immer, und hier ist es wieder einmal so weit." Frankfurter Rundschau

"Urbaner Sklavenhandel: Die „Tatort“-Folge „Angezählt“ zerrt ans Licht, was die Gesellschaft gerne verdrängt. Ein vergeblicher Notruf macht den Anfang." FAZ

"Es sind keine schönen Bilder, die Sabine Derflinger da nach einem Buch von Martin Ambrosch in Wien in Szene gesetzt hat. Die Stadt ist grau, und die Verhältnisse sind grauenhaft. Alle Behörden wissen von der Zwangsprostitution, aber niemand tut etwas gegen die Gewalt. Außer der Bibi. Die stellt sich gegen die Täter, gegen ihre Vorgesetzten, gegen das Unrecht. Sie wird handgreiflich. Und sie ist bereit einzustecken. " DWDL

Diese Bibi Fellner wird nie zum Klischee

"Die Darsteller zeigen eine sehr routinierte Leistung, hervorstechend präsentierten sich vor allem diejenigen Schauspieler, die sich bislang nicht in großen Produktionen wiederfanden. Allen voran ist hier Abdul Kadir Tuncel als Ivo zu nennen, der als schweigender Täter nicht einfach nur den Mund hält, sondern seine innere Zerrissenheit ohne verbales Zutun gekonnt nach außen trägt." quotenmeter.de

"Es ist eine brutale und hoffnungslose Welt, in die „Angezählt“ die beiden Ermittler führt. (...) "Dank Adele Neuhausers hervorragender Leistung wird diese Bibi Fellner nie zum Klischee. Regisseurin Sabine Derflinger tut das Übrige, um einen Krimi zu schaffen, der an die Nieren geht." Kölner Stadtanzeiger

"Insgesamt also kann der Tatort Wien sein hohes Niveau der jüngeren Vergangenheit halten und überzeugt hier vor allem durch die Person der Bibi Fellner, sodass man einige melodramatische Momente ebenso gut übergehen kann wie die manchmal etwas brechstangige Parallelhandlung." taz.de

"Der Wiener „Tatort: Angezählt“ ist zum gemeinsamen Rätseln im Familien- und Freundeskreis nicht geeignet. Sehenswert ist das sich stärker an die Fans des Ermittlerduos als an Gelegenheitszuschauer richtende Krimi-Drama dank der authentischen Milieuskizzierung und einigen hochemotionalen Momenten aber trotzdem." filmstarts.de

"Der neue Wiener Tatort ist nicht schön. Es geht um Zwangsprostituierte, deren Zuhälter und ein Kind, das zur Waffe wird. Dank der überdurchschnittlichen Darsteller und einem stimmigen Drehbuch trifft Angezählt die Zuschauer dort, wo es weh tut." serienjunkies.de

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