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TV-Kritik

22.04.2014

Tatort aus Luzern: "Klingt irgendwie immer komisch"

Beim Tatort aus Luzern dem Täter auf der Spur: Liz Ritschard (Delia Mayer) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) ermitteln im Mord an einer dreifachen Mutter.
Bild: ARD Degeto/SRF/Daniel Winkler

Der Tatort aus Luzern kam gestern mit verworrenen Familienverhältnissen und schlechter Synchronisation daher. "Eso-Gefasel trifft auf Schweizer Betulichkeit": Die Pressestimmen.

Im Schweizer Tatort ermittelten Liz Ritschard (Delia Mayer) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) gestern im Mord an einer dreifachen Mutter. Hier Kritik und Pressestimmen zum Fall:

"Generell fehlt es dem Schweizer "Tatort" nach wie vor an Wortwitz und auflockernden Smalltalks der Ermittler. Verantwortlich für den unnatürlichen Fluss der Gespräche ist nicht zuletzt die Synchronisation der Krimis, um das deutsche Publikum nicht mit Schwyzerdütsch zu strapazieren" t-online

"Mit dem Ringen vieler Männer um das Sorgerecht nach einer Scheidung greifen die Schweizer Drehbuchautorinnen Eveline Stähelin und Josy Meier in guter „Tatort“-Tradition ein Thema auf, das gesellschaftlich ebenso relevant wie umstritten ist." Abendzeitung

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"Zu träge kommt die Handlung in Gang, zu wenig spannend laufen die Ermittlungen. Selbst die ungewöhnlichen Esoterik-Hilfsmittel können daran nichts ändern. Außerdem weiterhin störend: die Synchronisierung vom Switzerdütschen ins Deutsche. Klingt immer irgendwie künstlich." focus

"Ein zäher Tatort mit einer kreuzbraven Idee." Süddeutsche

"Vernachlässigte Trennungskinder und ein selbsternannter Geistheiler - der Schweizer 'Tatort' verzettelte sich." B.Z.

"Da ein Tatort nicht nur aus Einstellungen eines planschenden Reto Flückiger bestehen kann, reichern die Autoren Zwischen zwei Welten mit Maskulinisten, Väterrechten, Medien und einem indischen Ashram an. Erwartbar schwach fällt das Luzerner Gemenge aus." Moviepilot

"Der Geistheiler sieht aus wie der perfekte Schwiegermuttertraum (Grégoire Gros), der Kommissar wie ein angejahrter Schwiegermuttertraum und der temporär verdächtige Teenager wie ein Schwiegermuttertraum-in-spe. Ja, der gesamte neue Luzerner "Tatort" "Zwischen zwei Welten" ist wie aus einem einzigen lauen Guss; einem Guss aus Klischees." Basler Zeitung

"Das mag ja auch alles ganz gut gemeint sein, als Gesellschaftskritik natürlich. (...) Aber dafür bräuchte es etwas mehr Realismus und Authentizität. Stattdessen serviert das Schweizer Fernsehen uns überzeichnete Figuren, gedrechselte, künstliche Dialoge, scheinbar ungeübte Laiendarsteller (vor allem in den Kinder-Rollen) und eine Kamera, so starr und einfallslos wie die Mimik der Figuren." Express

"Eso-Gefasel trifft auf Schweizer Betulichkeit" Welt.de

"Die Schroffheit, mit der das Schweizer "Tatort"- Duo durch die Fälle pflügt, ist auch im dritten Jahr gewöhnungsbedürftig. Gleichwohl sind Delia Mayer und Stefan Gubser eine interessante Ergänzung zu den sonst so harmoniesüchtigen Paarungen."Hörzu

"Die Mutter wird ermordet, drei Kinder bleiben zurück. Sie haben verschiedene Väter - jeder von ihnen unzuverlässig. Ein grausamer "Tatort" über die Erkenntnis, dass die Glücksstrategien der Alten oft das Unglück der Jungen bedeuten." Spiegel Online

"Die Schweizer sind im sonntagabendlichen ARD-Mainstream angekommen. Im Guten wie im Schlechten." Quotenmeter

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